Nach den Landesparteitagen 1972 der SPD und FDP. Eine Diskussion landespolitischer Journalisten
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D721001/105
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1972 >> Januar
08.01.1972
GSL mit (O-Ton) Jörg Bischof, Stuttgarter Zeitung, (O-Ton) Klaus Fischer, Schwäbische Zeitung, (O-Ton) Theo Wurm, Stuttgarter Nachrichten: ab 00'54: Die SPD ist nicht übermäßig nervös angesichts des "härtesten Landtagswahlkampfs aller Zeiten": gelassene Behandlung innerparteilicher Sorgen und programmatischer Details / Aber überraschend kämpferische Eigenschaften der Spitzenkandidaten, etwa Walter Krause / Versuch, auf dem Parteitag so eng wie möglich zusammen zu rücken: Etwas kraftstrotzende, hölzerne Rede Krauses / ab 02'55: Beschluss, den Spitzenkandidaten künftig nicht mehr vom Landesvorstand, sondern vom Parteitag wählen zu lassen: Misstrauen gegen Vorstand, nicht gegen Krause / Beifall für Krause / Die schlimme Diskussion über die Führungsmannschaft, ein Regiefehler? / Der Parteitag will sich nicht als "Akklamationsbude" missbrauchen lassen / ab 05'41: Frage der Wirkung einer Spitzenmannschaft im Wahlkampf: Werblicher Charakter im Vordergrund, sie "muss ziehen wie ein Waschmittel" / Ist die Führungsmannschaft der SPD überzeugend? Mehr als die der CDU, für das Wahlergebnis nicht ausschlaggebend, gut zusammengestellt, für Wähler und Partei akzeptabel / ab 07'57: SPD will durch Sachprogramm gewinnen und stellt andererseits Personen heraus: Führungsmannschaft noch wenig bekannt / Wahlergebnis wird weniger vom Programm als vielmehr vom Rückenwind aus Bonn abhängen / ab 08'56: Die Regierung nach der Wahl: Absage an die große Koalition nicht ganz sicher / SPD strebt sozialliberale Regierung im Lande an / SPD kann mit Bonner Hilfe ihr Ergebnis der letzten Landtagswahl übertreffen / Für die FDP sind 9 Prozent möglich / Absolute Mehrheit für die CDU? - 48,5 Prozent würden reichen nach Anzahl der Mandate
Musik (2'35)
Musik (2'35)
0:16:00; 0'16
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Fischer, Klaus
Kaspar, Siegfried
Wurm, Theo; Journalist, ca. 20. Jh.
Stuttgart S
Partei: FDP: Dreikönigstreffen 1972
Partei: SPD: außerordentlicher Landesparteitag 1972
Wahl: Landtagswahl
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ