Kreisgemeinden Unna, (Holzwickede), Vlotho, Wittgenstein, Tecklenburg
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 253 Fasc. 2
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Westfalen
1933 - 1951
Enthält: Tecklenburg: Korrespondenz zwischen dem Presbyter Kattenvenn, Pfr. Lücking, dem Evangelischen Konsistorium, Superintendent Brandes, Pfr. Horstmeier betr. Versetzung von Pfr. Pabst, 31.12.1933 - 27-2.1934; Bitte vomSynodenältesten an Präses Koch um Verhinderung der Durchführung der neuen Kirchengesetze, 10.3.1934; Superintendent Brandes an Pfr. Steil betr. Nachrichtenfluss, Kritik an Leitung der Bekenntnissynode, 28.8.1934; Die Oberamtsleiterin der Nationalsozialistischen Frauenschaft an Mitglieder betr. Austritt aus Ev. Frauenhilfe, 31.5.1934; Korrespondenz u. a. zwischen dem Presbyterium der Kirchengemeinde Lotte, Präses Koch, Pfr. Lücking betr. Versetzung von P. Hoffmann, 9. - 14.9.1935; Superintendent Brandes an Generalsuperintendent D. Zoellner betr. Bitte um Einspruch gegen bekenntnisfeindliche Äußerungen Kerrls, 8.12.1935; Ev. Kirchengemeinde Ibbenbüren an das Evangelische Konsistorium betr. Zurverfügungstellung der Kirche für Sondergottesdienste der Deutschen Christen, 22.12.1937 - 3.1.1938; Berichte des Pfr. Hörstebrock, Ibbenbüren, u. a. an den Bruderrat der westfälischen Bekenntnissynode, Pfr. Lücking betr. Hausfriedensbruch der Deutschen Christen am 28.1.1938; Pfr. Busse an Superintendent Brandes betr. Zuordnung der Gemeinde Lotte zum Ref. Konvent, 20.4.1938; Presbyterium der ev. Kirchengemeinde Tecklenburg an Superintendent Brandes betr. Beschluss zur Zurücknahme der Verordnung vom 25.2.1938, 2.5.1938; Amtsbürgermeister Ibbenbüren an Pfr. Hörstebrock betr. Verbot der Verlesung von Fürbittelisten, 17.2.1939; Korrespondenz, u. a. zwischen dem Evangelischen Konsistorium, dem Presbyterium Tecklenburg betr. Glockengeläut bei Beerdigungen, 5. - 6.12.1941; Erklärung von Pfarrern der Synode zur Notverordnung des Reichsbischofs vom 4.1.1934; Beschlüsse auf Sitzung der Gemeinde Tecklenburg betr. Anschluss an die Bekenntnissynode, 24.3.1934; Rundbrief des Bruderrates der Bekenntnissynode Tecklenburg betr. Aufruf zu Beteiligung an der Bekennenden Kirche, Erlass zu Zwangsbeitreibung von Kirchensteuern, Aufforderung zum Weihnachtsgruß an verhaftete Pfarrer, Gemeinschaftsschule, 5.5.1934 - 4.2.1938; Pfr. Hoffmann, Lotte: 2 Predigten vom 4. und 18.8.1935; Stellungnahme der Pfarrerbruderschaft Tecklenburg zur Kirchenleitung des Bruderrates der Bekennenden Kirche, 19.4.1936; Hektographierte Berichte betr. Beschlüsse der Bekenntnissynode der Kreisgemeinde Tecklenburg am 15.12.1937 und August 1938, Pfarrstellenbesetzung in Ledde, Hausfriedensbruch der Deutschen Christen in Lengerich, 1936 - August 1938
Darin: Presbyterium der ev. - ref. Gemeinde Oberfischbach (Siegen) an den Bruderrat der Westfälischen Bekenntnissynode betr. Zoellners Befriedungsversuche, 8.11.1935
Darin: Presbyterium der ev. - ref. Gemeinde Oberfischbach (Siegen) an den Bruderrat der Westfälischen Bekenntnissynode betr. Zoellners Befriedungsversuche, 8.11.1935
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:00 MEZ