Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg befiehlt dem Kapitel von Adalbert zu Aachen unter Hinweisung auf die Religionsrezesse und den insbesondere durch Artikel 10 § 26 festgestellten Turnus, den Paul Theodor Robertz, welcher irrig auf ein Kollertionspatent des Kurfürsten von der Pfalz hin als Propst providiert und admittiert worden, nicht länger als solchen anzuerkennen, vielmehr denjenigen, welchen er nunmehr als in seinen Turnus die Stelle konferieren werde, unweigerlich anzunehmen. "Geben Cleve, in Unserem Regierungsrath, den 22. März 1694"
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Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg befiehlt dem Kapitel von Adalbert zu Aachen unter Hinweisung auf die Religionsrezesse und den insbesondere durch Artikel 10 § 26 festgestellten Turnus, den Paul Theodor Robertz, welcher irrig auf ein Kollertionspatent des Kurfürsten von der Pfalz hin als Propst providiert und admittiert worden, nicht länger als solchen anzuerkennen, vielmehr denjenigen, welchen er nunmehr als in seinen Turnus die Stelle konferieren werde, unweigerlich anzunehmen. "Geben Cleve, in Unserem Regierungsrath, den 22. März 1694"
AA 0081 Aachen, St. Adalbert, Rep. u. Hs. (AA 0081)
Aachen, St. Adalbert, Rep. u. Hs. (AA 0081) >> 1. Rep. u. Hs. >> Kopiar des Adalbertstifts, in chronologischer Folge der Urkunden mit deren einzelnen Aktenstücken, Pertinenzverzeichnisse von Erlendorf usw.angefertigt, sind von 997 bis 1768, von der Hand des Notars Stephan Leopold von Düssel, der jede Kopie einzeln beglaubigt hat, im Jahr 1768 oder kurz danach angefertigt (350 S. fol.)
1694 März 22
Diverse Registraturbildner
Urkunde
C.p. 299
Kopiar des Adalbertstifts, in chronologischer Folge der Urkunden mit deren einzelnen Aktenstücken, Pertinenzverzeichnisse von Erlendorf usw.angefertigt, sind von 997 bis 1768, von der Hand des Notars Stephan Leopold von Düssel, der jede Kopie einzeln beglaubigt hat, im Jahr 1768 oder kurz danach angefertigt (350 S. fol.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:06 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.1. A - D (Tektonik)
- 1.2.1.1. Aachen (Tektonik)
- 1.2.1.1.1. St. Adalbert (Tektonik)
- Aachen, St. Adalbert, Rep. u. Hs. AA 0081 (Bestand)
- 1. Rep. u. Hs. (Gliederung)
- Kopiar des Adalbertstifts, in chronologischer Folge der Urkunden mit deren einzelnen Aktenstücken, Pertinenzverzeichnisse von Erlendorf usw.angefertigt, sind von 997 bis 1768, von der Hand des Notars Stephan Leopold von Düssel, der jede Kopie einzeln beglaubigt hat, im Jahr 1768 oder kurz danach angefertigt (350 S. fol.) (Archivale)