Arbeitsverhältnisse der Hofdienerschaft.
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Lit. B Nr. 4241h
Kabinettsakten Carl Thomas Nr. 550
StAWt-R Rep. 18 S. 28/4, 28/8, 28/11, 29/7, 30/1, 30/11, 31/3, 31/4, 31/5, 31/7, 32/2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Lit. B Verwaltung
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1755-1802
Enthält u.a.: Ernennung des Friedrich August Pöppig, ehemals Diener der Grafen von Schönburg(-Waldenburg) zum Tafeldecker; Beschäftigung des Pöppig als Gegenschreiber; Bitte seiner Witwe Philippina Louisa Pöppig um eine Pension; dessen Wohnung im Haus neben dem Chorhaus in Wertheim; Gewährung einer Pension an seine Witwe Agatha Musil (Mühseel); Besoldung des Portechaisenträgers Lorenz Wanitschek und freie Wohnung im Münzgebäude, später im Haus neben dem Chorhaus in Wertheim; seine Entlassung auf eigenen Wunsch wegen der Übernahme des väterlichen Hofs in Utzin in der Herrschaft Zebau; Umquartierung der Barbara Gschnatmar; Vernehmung des Portechaisenträgers Adam Bieleck wegen der Erbschaft Wanitscheks; Weingeld des Kammerdieners Matthes Heigel; Entlassung des Läufers Johann Georg Kiefer (Küfer) aus Pfedelbach auf eigenen Wunsch; Tadel wegen seines ungezügelten Verhaltens auch gegenüber dem Fürsten Carl Thomas; Besoldungszulage für den Schloßwächter Johannes Schöllhorn in Heubach; Zuschuß für den Schloßwächter Johann Heinrich Deim in Heubach; Besoldung der Eva Eckert, Ehefrau des Portiers Franz Eckert, für ihre Dienste als Küchenmagd nach dem Ausscheiden von Barbara Weinstein anlässlich ihrer Eheschließung mit dem Vorreiter Joseph Gschnatmar; Besoldung der Küchenmagd Barbara Meister; Eheschließung der Küchenmagd Dorothea Lermann mit dem Kammerlakaien Johann Wilhelm Neukirch; Kornbesoldung des Hofverwalters Edmund Rommerskirch; Kornlieferungen für den Kapelldiener Joseph Nosoldt, den Brunnenmeister Kaspar Buschek, den Amtsdiener Christoph Steinbrenner, den Büchsenmacher Johann Christian Illing, den Schloßwächter Johann Heinrich Deim und den Zimmerwärter Johann Peter Eberhardt; unentgeltliche Fütterung der sog. Husarenschimmel; Umzug Weigels nach Großostheim; Besoldung des ehemaligen Husaren Thomas Weber und des Husaren Martin Forster; Besoldung des Husaren Georg Wolz; Einquartierung des Hofschreiners Joahnn Michael Ruck in der Alten Münze, die wegen Gespensterfurcht von den fürstlichen Bediensteten gemieden wird
Darin: Akte aus dem Kabinett Carl Thomas Nr. 550:
Tafeldecker-Rezeption (1755)
Diese mit Buntpapierumschlag:
Buntpapierart, -unterart: Kleisterpapier mit Verdrängungsdekor
Farben; Grundfarbenverteilung; Muster: Mehrfarbig gelb-rot-violettblau; mittelgroße Flächen in rot-violettblau, Restfläche in gelb; Äderung - Verdrängungsdekor, Spiralen, diffus, senkrecht ausgerichtet
Herstellungstechnik: Gefärbte Bogenseite mit weiterer Fläche verbunden und wieder abgezogen (Äderung) - bleibende Verformung des Farbkleisters direkt auf Papier (Verdrängungsdekor)
Darin: Akte aus dem Kabinett Carl Thomas Nr. 550:
Tafeldecker-Rezeption (1755)
Diese mit Buntpapierumschlag:
Buntpapierart, -unterart: Kleisterpapier mit Verdrängungsdekor
Farben; Grundfarbenverteilung; Muster: Mehrfarbig gelb-rot-violettblau; mittelgroße Flächen in rot-violettblau, Restfläche in gelb; Äderung - Verdrängungsdekor, Spiralen, diffus, senkrecht ausgerichtet
Herstellungstechnik: Gefärbte Bogenseite mit weiterer Fläche verbunden und wieder abgezogen (Äderung) - bleibende Verformung des Farbkleisters direkt auf Papier (Verdrängungsdekor)
1 Bü.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ