DSHI 100 Engel, Carl (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Dokumentesammlung des Herder-Instituts [Isil-Code DE-1988] (Archivtektonik) >> DSHI 100 Personenarchive
Bestandsbeschreibung:
Engel, Carl (Teilnachlass)
1895-1947
Bestandsgeschichte: Nach dem Tode Carl Engels im sowjetischen Lager Neubrandenburg bewahrte dessen Witwe einen Grossteil seiner Unterlagen, bis sie von Greifswald in den Westen Deutschlands floh und diese retten konnte. Frau Engel übergab nach einer gewissen Zeit die Materialien an Professor LaBaume (Göttingen), der diese wiederum an Professor Jankuhn weitergab. (Einen Teil schon 1958, vgl. Beiblatt und Akkzessionsbuch Dülfer 1957/9)
Dabei gelangte auch das Material LaBaumes über Gesichtsurnenkultur an Prof. Jankuhn, obwohl dies mit dem Nachlass Engel in keinem direkten Zusammenhang steht. Dieser Teil ist deshalb auch unter DSHI 100 LaBaume gesondert abgelegt worden.
Professor Jankuhn übersandte die von LaBaume übergebenen Materialien an Prof. Roderich Schmidt, der sie an die Archivabteilung des Instituts weiterleitete. Dr. Ralf Köhler, für Vor- und Frühgeschichte im Institut zuständig, sah den Nachlass Engel Mitte der 80er Jahre durch und fertigte ein provisorisches Verzeichnis an. 1990 wurde der Nachlass genauer geordnet und exakt verzeichnet.
Besonders hinzuweisen ist auf die Materialien zur Vor- und Frühgeschichte. Hier spiegeln sich die Wirkungsstätten Engels in Magdeburg am dortigen Museum, sowie in Königsberg am Prussia-Museum, in Riga am Herder-Institut und am Dom-Museum. Auffällig ist, dass der Nachlass nahezu ausschließlich Materialien zum Werk Engels umfasst, nicht jedoch zu seiner Person, was wahrscheinlich aus dem Schicksal der Sammlung zu erklären ist.
Die Positionen 4-10 und 12-20 wurden für später einzufügende Arbeiten freigelassen.
Bemerkung:
siehe auch Archiv der Universität Greifswald.
Engel, Carl (Teilnachlass)
1895-1947
Bestandsgeschichte: Nach dem Tode Carl Engels im sowjetischen Lager Neubrandenburg bewahrte dessen Witwe einen Grossteil seiner Unterlagen, bis sie von Greifswald in den Westen Deutschlands floh und diese retten konnte. Frau Engel übergab nach einer gewissen Zeit die Materialien an Professor LaBaume (Göttingen), der diese wiederum an Professor Jankuhn weitergab. (Einen Teil schon 1958, vgl. Beiblatt und Akkzessionsbuch Dülfer 1957/9)
Dabei gelangte auch das Material LaBaumes über Gesichtsurnenkultur an Prof. Jankuhn, obwohl dies mit dem Nachlass Engel in keinem direkten Zusammenhang steht. Dieser Teil ist deshalb auch unter DSHI 100 LaBaume gesondert abgelegt worden.
Professor Jankuhn übersandte die von LaBaume übergebenen Materialien an Prof. Roderich Schmidt, der sie an die Archivabteilung des Instituts weiterleitete. Dr. Ralf Köhler, für Vor- und Frühgeschichte im Institut zuständig, sah den Nachlass Engel Mitte der 80er Jahre durch und fertigte ein provisorisches Verzeichnis an. 1990 wurde der Nachlass genauer geordnet und exakt verzeichnet.
Besonders hinzuweisen ist auf die Materialien zur Vor- und Frühgeschichte. Hier spiegeln sich die Wirkungsstätten Engels in Magdeburg am dortigen Museum, sowie in Königsberg am Prussia-Museum, in Riga am Herder-Institut und am Dom-Museum. Auffällig ist, dass der Nachlass nahezu ausschließlich Materialien zum Werk Engels umfasst, nicht jedoch zu seiner Person, was wahrscheinlich aus dem Schicksal der Sammlung zu erklären ist.
Die Positionen 4-10 und 12-20 wurden für später einzufügende Arbeiten freigelassen.
Bemerkung:
siehe auch Archiv der Universität Greifswald.
Engel, Carl (Teilnachlass)
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.02.2026, 15:26 MEZ