Anstellung des Schulmeisters und Mesners Georg Bernhard in Artelshofen samt Bestallungsbriefen 1720 bis 1725
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E 49/II Nr. 2122
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1720 - 1725
Enthält:
Undatiert (ca. 1720 November): Bewerbungsschreiben des Hans Carl (= Johann Karl) Stengel, derzeitigen Schulmeisters in Ziegelstein, an Johann Christoph Tetzel um die Schulmeisterstelle in Artelshofen.
Schreiber beherrscht Latein und Klavierspiel. Er ist seit fast 7 Jahren Schulmeister unter Frau Helena Catharina Imhoff in Ziegelstein. Er hat Frau und Kinder.
1720 November 19: Empfehlungsschreiben des M(atthäus) Stockmar aus Altdorf an Stephan Zeltner, Tetzelischen Schreiber in Nürnberg.
Schreiber erfuhr, dass Schulmeister (Johann Konrad) Heberlein den Dienst in Artelshofen quittiert und Schulmeister in Edelsfeld im Sulzbachischen werden will. Schulmeister Öd in Weißenbrunn bat Schreiber, sich für ihn diesbezüglich zu verwenden.
1720 November 17: Bewerbungsschreiben des Georg Bernhard, Erlenstegen, an Johann Christoph Tetzel wegen der Schulmeisterstelle.
Darauf Vermerk, dass er am selben Tag angenommen wurde.
Dabei:
1720 bis 1725: Vier Bestallungsbriefe.
Er erhält: 8 Gulden Besoldung, 8 Gulden von den Gotteshauspflegern für das Orgelspielen plus 3 Gulden wegen der Uhr. 1 Gulden zu Neujahr. Dazu Korn, Gerste, Dinkel und Holz.
Weiter nutzt er drei Wiesflecklein direkt hinter dem Schulhaus.
Jeweils Vermerk der Leistungen.
Undatiert (ca. 1720 November): Bewerbungsschreiben des Hans Carl (= Johann Karl) Stengel, derzeitigen Schulmeisters in Ziegelstein, an Johann Christoph Tetzel um die Schulmeisterstelle in Artelshofen.
Schreiber beherrscht Latein und Klavierspiel. Er ist seit fast 7 Jahren Schulmeister unter Frau Helena Catharina Imhoff in Ziegelstein. Er hat Frau und Kinder.
1720 November 19: Empfehlungsschreiben des M(atthäus) Stockmar aus Altdorf an Stephan Zeltner, Tetzelischen Schreiber in Nürnberg.
Schreiber erfuhr, dass Schulmeister (Johann Konrad) Heberlein den Dienst in Artelshofen quittiert und Schulmeister in Edelsfeld im Sulzbachischen werden will. Schulmeister Öd in Weißenbrunn bat Schreiber, sich für ihn diesbezüglich zu verwenden.
1720 November 17: Bewerbungsschreiben des Georg Bernhard, Erlenstegen, an Johann Christoph Tetzel wegen der Schulmeisterstelle.
Darauf Vermerk, dass er am selben Tag angenommen wurde.
Dabei:
1720 bis 1725: Vier Bestallungsbriefe.
Er erhält: 8 Gulden Besoldung, 8 Gulden von den Gotteshauspflegern für das Orgelspielen plus 3 Gulden wegen der Uhr. 1 Gulden zu Neujahr. Dazu Korn, Gerste, Dinkel und Holz.
Weiter nutzt er drei Wiesflecklein direkt hinter dem Schulhaus.
Jeweils Vermerk der Leistungen.
Archivale
Indexbegriff Person: Bernhard, Georg
Indexbegriff Person: Heberlein, Johann Konrad
Indexbegriff Person: Imhoff, Helena Katharina
Indexbegriff Person: Öd, N (Schulmeister Weißenbrunn)
Indexbegriff Person: Stengel, Johann Karl
Indexbegriff Person: Stockmar, Matthäus
Indexbegriff Person: Tetzel, Johann Christof
Indexbegriff Person: Zeltner, Stephan
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Indexbegriff Person: Heberlein, Johann Konrad
Indexbegriff Person: Imhoff, Helena Katharina
Indexbegriff Person: Öd, N (Schulmeister Weißenbrunn)
Indexbegriff Person: Stengel, Johann Karl
Indexbegriff Person: Stockmar, Matthäus
Indexbegriff Person: Tetzel, Johann Christof
Indexbegriff Person: Zeltner, Stephan
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Altdorf
Artelshofen
Artelshofen, Kirche
Artelshofen, Schulhaus - altes
Edelsfeld bei Sulzbach
Erlenstegen
Weißenbrunn
Ziegelstein
Schulmeister, Artelshofen
Berwerbung
Schulmeister, Ziegelstein
Lateinkenntnisse
Klavierspielen
Sekretär, Tetzelischer
Schulmeister, Edelsfeld
Schulmeister, Weißenbrunn
Empfehlung
Bestallungsbrief
Besoldung
Gotteshauspfleger, Artelshofen
Orgelspielen
Kirchturmuhr
Korn
Gerste
Dinkel
Holz
Wiese
Schulhaus
Mesner Artelshofen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ