Büro der Ministerpräsidenten des amerikanischen, britischen und französischen Besatzungsgebietes (Bestand)
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BArch Z 12
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Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Bundesrepublik Deutschland mit westalliierten Besatzungszonen (1945 ff) >> Westalliierte Besatzungszonen (1945-1949) >> Oberste Organe
1948-1950
Geschichte des Bestandsbildners: Vgl. Beständeübersicht. Literatur u.a.: Walter Vogel, Westdeutschland 1945-1950, Teil I; Büro der Ministerpräsidenten des amerikanischen, britischen und französischen Besatzungsgebietes. Dokumente betreffend die Begründung einer neuen staatlichen Ordnung in der amerikanischen, britischen und französischen Besatzungszone, Wiesbaden 1948.- Empfehlungen des Organisationsausschusses der Ministerpräsidenten-Konferenz über den Aufbau der Bundesorgane, Wiesbaden 1949 Walter Strauß, die gesamtdeutsche Aufgabe der Ministerpräsidenten während des Interregnums 1945-1949. In: Festschrift zum 70. Geburtstag von Dr. Hans Ehard, München 1957, S. 86-96
Bearbeitungshinweis: abgeschlossen, Findbuch
Bestandsbeschreibung: Durch Übereinkommen der Ministerpräsidenten der drei westlichen Besatzungszonen wurde das Büro im Juli 1948 beim Ministerpräsidenten des Landes Hessen in Wiesbaden errichtet. Es hatte die für die Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen der Ministerpräsidenten erforderlichen Arbeiten zu erledigen. Der Bestand enthält Akten zur Vorbereitung des Grundgesetzes (einschließlich des Verfassungskonventes von Herrenchiemsee), zur Errichtung der Bundesorgane und -behörden, zur Neugliederung des Bundesgebietes, zum Besatzungsstatut sowie Vereinzeltes über die Mitwirkung der Ministerpräsidenten an der Lösung von politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Kriegsfolgeproblemen. Stand: 1992
Inhaltliche Charakterisierung: Organisation, Dienststellenverwaltung, Haushalt, Drucksachen; Ministerpräsidentenkonferenzen, Alliierte; Vorbereitung des Grundgesetzes (Verfassungskonvent von Herrenchiemsee, Parlamentarischer Rat; Wahlrecht und Wahlen zum ersten Bundestag; Vorbereitung von Bundestag, Bundesregierung und Bundesverwaltung - Überleitungsausschüsse - Allgemeines, Organisationsausschuß, Juristischer Ausschuß; Ländergrenzen; Besatzungsstatut; Demontage, Ruhrstatut; Sonstiges.
Erschließungszustand: Findbuch (1993)
Zitierweise: BArch Z 12/...
Bearbeitungshinweis: abgeschlossen, Findbuch
Bestandsbeschreibung: Durch Übereinkommen der Ministerpräsidenten der drei westlichen Besatzungszonen wurde das Büro im Juli 1948 beim Ministerpräsidenten des Landes Hessen in Wiesbaden errichtet. Es hatte die für die Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen der Ministerpräsidenten erforderlichen Arbeiten zu erledigen. Der Bestand enthält Akten zur Vorbereitung des Grundgesetzes (einschließlich des Verfassungskonventes von Herrenchiemsee), zur Errichtung der Bundesorgane und -behörden, zur Neugliederung des Bundesgebietes, zum Besatzungsstatut sowie Vereinzeltes über die Mitwirkung der Ministerpräsidenten an der Lösung von politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Kriegsfolgeproblemen. Stand: 1992
Inhaltliche Charakterisierung: Organisation, Dienststellenverwaltung, Haushalt, Drucksachen; Ministerpräsidentenkonferenzen, Alliierte; Vorbereitung des Grundgesetzes (Verfassungskonvent von Herrenchiemsee, Parlamentarischer Rat; Wahlrecht und Wahlen zum ersten Bundestag; Vorbereitung von Bundestag, Bundesregierung und Bundesverwaltung - Überleitungsausschüsse - Allgemeines, Organisationsausschuß, Juristischer Ausschuß; Ländergrenzen; Besatzungsstatut; Demontage, Ruhrstatut; Sonstiges.
Erschließungszustand: Findbuch (1993)
Zitierweise: BArch Z 12/...
Büro der Ministerpräsidenten des amerikanischen, britischen und französischen Besatzungsgebietes, 1948-1949
165 Aufbewahrungseinheiten; 5,4 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Amtliche Druckschriften: Dokumente betreffend die Begründung einer neuen staatlichen Ordnung in der amerikanischen,
britischen und französischen Besatzungszone. Wiesbaden 1948.- Verfassungsausschuß der Ministerpräsidentenkonferenz der westlichen Besatzungszonen (Hrsg.): Bericht über den Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee vom 10. bis 23. Aug. 1948. (1948).- Empfehlungen des Organisations-Ausschusses der Ministerpräsidenten-Konferenz über den Aufbau der Bundesorgane. 1949.- Empfehlungen des Finanzausschusses der Ministerpräsidenten- Konferen zu dem Finanz-, Haushalts- und Kassenwesen. Wiesbaden 1949.- Empfehlungen des Juristischen Ausschusses der Ministerpräsidenten. 1949.- Juristischer Ausschuß der Ministerpräsidenten (Hrsg.): Die Rechtsvorschriften der Besatzungsmächte. Chronologische und systematische Übersicht über alle veröffentlichten Rechtsnormen der Besatzungsmächte nach dem Stand vom 15. Okt. 1949. (1949).- Verfassungsausschuß der Ministerpräsidenten- Konferenz (Hrsg.): Die Revision des Besatzungsrechts gemäß Ziffer 7 des Besatzungsstatuts. Ergänzungsbericht zu den Empfehlungen des Juristischen Ausschusses. Stand: 15. Okt. 1949
Literatur: Vogel: Westdeutschland, Teil I, S. 85 ff. .- Rudolf Morsey: Entscheidung für den Westen.
Die Rolle der Ministerpräsidenten in den drei Westzonen im Vorfeld der Bundesrepublik Deutschland 1947-1949, in: Westfälische Forschungen 26 (1974), S. 1-24.- Bettina Blank: Die westdeutschen Länder und die Entstehung der Bundesrepublik. Zur Auseiandersetzung mit den Frankfurter Dokumenten. München 1995.- Udo Wengst: Staatsaufbau und Regierungspraxis 1948-1953. Zur Geschichte der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland. Düsseldorf 1984.- Akten zur Vorgeschichte Bd. 3 ff.
britischen und französischen Besatzungszone. Wiesbaden 1948.- Verfassungsausschuß der Ministerpräsidentenkonferenz der westlichen Besatzungszonen (Hrsg.): Bericht über den Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee vom 10. bis 23. Aug. 1948. (1948).- Empfehlungen des Organisations-Ausschusses der Ministerpräsidenten-Konferenz über den Aufbau der Bundesorgane. 1949.- Empfehlungen des Finanzausschusses der Ministerpräsidenten- Konferen zu dem Finanz-, Haushalts- und Kassenwesen. Wiesbaden 1949.- Empfehlungen des Juristischen Ausschusses der Ministerpräsidenten. 1949.- Juristischer Ausschuß der Ministerpräsidenten (Hrsg.): Die Rechtsvorschriften der Besatzungsmächte. Chronologische und systematische Übersicht über alle veröffentlichten Rechtsnormen der Besatzungsmächte nach dem Stand vom 15. Okt. 1949. (1949).- Verfassungsausschuß der Ministerpräsidenten- Konferenz (Hrsg.): Die Revision des Besatzungsrechts gemäß Ziffer 7 des Besatzungsstatuts. Ergänzungsbericht zu den Empfehlungen des Juristischen Ausschusses. Stand: 15. Okt. 1949
Literatur: Vogel: Westdeutschland, Teil I, S. 85 ff. .- Rudolf Morsey: Entscheidung für den Westen.
Die Rolle der Ministerpräsidenten in den drei Westzonen im Vorfeld der Bundesrepublik Deutschland 1947-1949, in: Westfälische Forschungen 26 (1974), S. 1-24.- Bettina Blank: Die westdeutschen Länder und die Entstehung der Bundesrepublik. Zur Auseiandersetzung mit den Frankfurter Dokumenten. München 1995.- Udo Wengst: Staatsaufbau und Regierungspraxis 1948-1953. Zur Geschichte der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland. Düsseldorf 1984.- Akten zur Vorgeschichte Bd. 3 ff.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ