Bau- und Grundstückssachen im Amt Kollegiatstift
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LASH, Abt. 260 Nr. 908
Abt. 260 Regierung Eutin: Regierung Eutin
Abt. 260 Regierung Eutin: Regierung Eutin >> 1 Bestände außerhalb der Alten und der Neuen Registratur >> 1.5 Justiz- und Verwaltungssachen >> 1.5.4 Amt Kollegiatstift
1807-1841
Enthält: (1) Beschwerde der Witwe des Hans Steffens in Neu Rathjensdorf wegen eines Wasserlaufes, 1807. (2) Beeinträchtigung der freien Plätze des Dorfes Neu Rathjensdorf von verschiedenen Dorfeingesessenen, 1807-1810. (3) Lehmrube in der Weidekoppel des Bauervogts Ochsen in Neu Rathjensdorf, 1808-1810. (4) Von den Eingesessenen aus Neu Rathjensdorf und ihren Leuten auf dem Gebiet der Stadt Heiligenhafen begangene Gewalttätigkeit, (1798) 1820. (5) Gesuch des Weißgerbers Christian Preuß in Neu Rathjensdorf um Gestattung, eine Wohnung am Vogelberge zu bauen, 1826. (6) Veränderung der Befriedigungen der Hofstelle des Hufners Langholt zu Klein Wessek und der Kätner Ahrens Grapengeter und Thomas Babbe zu Neu Rathjensdorf, 1828. (7) Einrichtung einer Wohnung in der Altenteilskate des Dreiviertelhufners Peter Hiltorp in Neu Rathjensdorf, 1829-1830. (8) Anlegung eines Feuerherdes in der im Konkurs befangenen halben Kate des Arbeitsmannes Christian Steffens in Neu Rathjensdorf, 1830. (9) Herabsetzung des Zinsfußes von einem in der Dreiviertelhufe des Holtorp in Neu Rathjensdorf radizierten Kapital, (1666) 1830-1831. (10) Gesuch des Kateninsten Dau in Neu Rathjensdorf um Bewilligung eines Ausbaues seiner Katenstelle, 1833. (11) Benutzung des sogenannten Vogelsberges zum Bauplatz eines neuen Schulhauses, 1837. (12) Geradelegung der Dorfstraße in Neu Rathjensdorf und Anschluss einigen Landes aus dem Dorfsplatz an die Hofstellen des Dreiviertelhufners Franck und der Hufnerswitwe Ochsen ohne einige Abgabe, 1841
Verzeichnung
(1666, 1798) 1807-1841
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:53 MEZ
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