Konrad Thumb von Neuburg, kaiserlicher Rat und württembergischer Erbmarschall, reversiert die von Kaiser Karl [V.] auf Widerruf erhaltene Erlaubnis, im folgenden Bezirk zu jagen: Den Bach, der bei Beutelsbach in die Rems fließt, aufwärts bis zu dem Ganntzen Bronnen, von dort bis an den Litzelbach (Lytzelbach) und weiter an die Pils, die Straße hinab bis nach Obereßlingen, hinauf zum Spitalhau, von dort auf den Rennweg bis auf den Pfad, der von Rommelshausen (Rummelshausen) heraufführt, und hinab bis an den Hainbach, von da zur Kapelle ob dem Uhlbach, dann zu Unser Frauen nach Fellbach (Velbach) und von dort das Tal hinab bis an die Rems. Er erhält das Recht, Übertreter des Jagdrechts wie der kaiserliche Forstmeister zu Schorndorf zu bestrafen, hat das Strafgeld aber abzuliefern. Er verpflichtet sich, den Forst in gutem Stand zu halten.
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Konrad Thumb von Neuburg, kaiserlicher Rat und württembergischer Erbmarschall, reversiert die von Kaiser Karl [V.] auf Widerruf erhaltene Erlaubnis, im folgenden Bezirk zu jagen: Den Bach, der bei Beutelsbach in die Rems fließt, aufwärts bis zu dem Ganntzen Bronnen, von dort bis an den Litzelbach (Lytzelbach) und weiter an die Pils, die Straße hinab bis nach Obereßlingen, hinauf zum Spitalhau, von dort auf den Rennweg bis auf den Pfad, der von Rommelshausen (Rummelshausen) heraufführt, und hinab bis an den Hainbach, von da zur Kapelle ob dem Uhlbach, dann zu Unser Frauen nach Fellbach (Velbach) und von dort das Tal hinab bis an die Rems. Er erhält das Recht, Übertreter des Jagdrechts wie der kaiserliche Forstmeister zu Schorndorf zu bestrafen, hat das Strafgeld aber abzuliefern. Er verpflichtet sich, den Forst in gutem Stand zu halten.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 249 a U 6
Aus: A 248 Bü 370
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 249 a Rentkammer: Urkunden
Rentkammer: Urkunden >> Urkunden
1521 August 22
Quart (Höhe x Breite)
Urkunden
Ausstellungsort: Stuttgart
Siegler: A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., Schüssel besch.
Siegler: A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., Schüssel besch.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ