Die Provisoren des armen Waisenhauses zu Köln quittieren dem Grafen Franz Karl von Nesselrode, der ihnen den Rest der 4000 Taler zurückgezahlt hat, von denen Philipp Wilhelm Christoph schon im Jahre 1671 bis auf 3475 Taler abgezahlt hatte. Das Siegel verbindet die Urkunden von 1628 Februar 12, 1642 Januar 20, 1671 März 7.
Vollständigen Titel anzeigen
291
AA 0605 Nesselrode-Ehreshoven, Urkunden (AA 0605)
Nesselrode-Ehreshoven, Urkunden (AA 0605) >> Adolf von Nesselrode und seine Frau Anna Catharina von Soetern verkaufen dem Hermann Gröpper, Ratsverwandten der Stadt Köln eine jährliche Rente von 60 Talern für ein Kapital von 1500 Talern, für die sie ihm ihr Haus, das Nesselrodesche Haus auf dem Neumarkt [in Köln] versetzen. Papier. Unterschrift der Aussteller. Siegel des Adolf.
1727 Januar 4
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Ausstellort: Köln
Adolf von Nesselrode und seine Frau Anna Catharina von Soetern verkaufen dem Hermann Gröpper, Ratsverwandten der Stadt Köln eine jährliche Rente von 60 Talern für ein Kapital von 1500 Talern, für die sie ihm ihr Haus, das Nesselrodesche Haus auf dem Neumarkt [in Köln] versetzen. Papier. Unterschrift der Aussteller. Siegel des Adolf.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:39 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.3. Herrschaften (Tektonik)
- 1.3.2. N - Z (Tektonik)
- 1.3.2.1. Nesselrode-Ehreshoven (Tektonik)
- Nesselrode-Ehreshoven, Urkunden AA 0605 (Bestand)
- Adolf von Nesselrode und seine Frau Anna Catharina von Soetern verkaufen dem Hermann Gröpper, Ratsverwandten der Stadt Köln eine jährliche Rente von 60 Talern für ein Kapital von 1500 Talern, für die sie ihm ihr Haus, das Nesselrodesche Haus auf dem Neumarkt [in Köln] versetzen. Papier. Unterschrift der Aussteller. Siegel des Adolf. (Archivale)