Johanna Charlotta, verwitwete königliche Prinzessin in Preußen, Markgräfin zu Brandenburg etc., postulierte Äbtissin des Stifts Herford belehnt nach Sitte des Stiftes den Prokurator Justus Hermann Mentzen als Bevollmächtigten des Clamor Carl Ferdinand Freiherr von der Horst zu Bosdorff mit dem Amt und dem Hof zu Milse, mit Ostermanns Haus zu Brackwede, Westermanns Haus zu Brünninghausen, mit Brinckmanns Haus zu Überdissen und mit der "Gerechtigkeit des Wassers, die Ahe genannt, angehend an der Bracker Landwehr, da die auf die Ahe scheußet und endet niederwärts bis auf das Fischwehr, geheißen 'an der alten Senne' und dann fort niederwärts bis an die Kinckensloecke", wie dieses Wasser mit Zustimmung des Stifts von Wilhelm Gersten und dessen Sohn Joachim erblsich anerkauft worden ist.
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Johanna Charlotta, verwitwete königliche Prinzessin in Preußen, Markgräfin zu Brandenburg etc., postulierte Äbtissin des Stifts Herford belehnt nach Sitte des Stiftes den Prokurator Justus Hermann Mentzen als Bevollmächtigten des Clamor Carl Ferdinand Freiherr von der Horst zu Bosdorff mit dem Amt und dem Hof zu Milse, mit Ostermanns Haus zu Brackwede, Westermanns Haus zu Brünninghausen, mit Brinckmanns Haus zu Überdissen und mit der "Gerechtigkeit des Wassers, die Ahe genannt, angehend an der Bracker Landwehr, da die auf die Ahe scheußet und endet niederwärts bis auf das Fischwehr, geheißen 'an der alten Senne' und dann fort niederwärts bis an die Kinckensloecke", wie dieses Wasser mit Zustimmung des Stifts von Wilhelm Gersten und dessen Sohn Joachim erblsich anerkauft worden ist.
U12
Haus Horst
Haus Horst >> 01.00.00.00 URKUNDEN
1744, Februar 29, Herford
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ