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Wahlen und Beeidigungen von Ländräten der bremischen
Ritterschaft und der Stadt Buxtehude
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 1 Gesamte Landstände und Bremer Ritterschaft
1684-1696
Enthält: - Gesuch der bremischen Ritterschaft an die Regierung vom 18. Dezember 1684 um Beeidigung des im 2. Zirkel gewählten Landrats Friedrich Marschalck zu Ovelgönne, mit nachfolgender Zitation der Regierung - Gesuch der Ritterschaft vom 29. Juli 1685 um Verschiebung der Wahl eines neuen Landrats im 4. Zirkel, mit Bewilligungsbescheid der Regierung vom 30. Juli 1685; Gesuch der Ritterschaft vom 3. Dezember 1685 um Beeidigung des im 4. Zirkel gewählten Landrats Johann Arend von der Lieth zu Ritterhude, mit nachfolgender Zitation der Regierung; Entschuldigungsschreiben von der Lieths an den Syndikus Lic. Tobias Reimers vom 16. Dezember 1685 wegen unpassierbarer Wege - Gesuch der Ritterschaft vom 10. Februar 1686 um Befristung der Wiederbesetzung der Landratsstelle im 5. Zirkel, mit nachfolgendem Bewilligungsbescheid der Regierung; Gesuch der Ritterschaft vom 9. Juni 1686 um Kombination des 5. mit dem 4. Zirkel nach Abgang des Amtes Thedinghausen, mit Bewilligungsbescheid der Regierung vom 7. Dezember 1686 - Gesuch der Ritterschaft vom 22. November 1687 um Beeidigung des im 6. Zirkel gewählten Landrats Claus Benedict von der Decken zu Stellenfleth, mit nachfolgender Zitation der Regierung - Gesuch der Ritterschaft vom 30. März 1687 um Verschiebung der Wahl eines neuen Landrats im 1. Zirkel, mit Bewilligungsbescheid der Regierung vom 6. April 1687 - Gesuch der Ritterschaft vom 7. Juni 1687 um Beeidigung des im 1. Zirkel neu gewählten Landrats Ortgies Schulte zu Vierden und des im 4. und 5. Zirkel gewählten Landrats Johann von der Kuhla zu Marßel, mit nachfolgenden Zitationen der Regierung vom 8. Juni 1687 - Gesuch der Ritterschaft vom 15. Februar 1689 um Verschiebung der Wahl eines neuen Landrats im 4. und 5. Zirkel, mit nachfolgendem Bewilligungsbescheid; Gesuch der Ritterschaft vom 18. Juni 1689 um Beeidigung der neu gewählten Landräte Franz Julius von der Lieth zu Baden (5. Zirkel) und Berend von Wersebe zu Meyenburg (4. Zirkel), mit nachfolgenden Zitationen der Regierung - Gesuch der Ritterschaft vom 8. Juli 1690 um Beeidigung des im 6. Zirkel neu gewählten Landrats Franz Julius Plate zu Hörne, mit Zitation der Regierung vom 26. Juli 1690 - Gesuch von Bürgermeister und Rat der Stadt Buxtehude vom 17. September 1696 um Beeidigung der neu gewählten Landräte, Konsul Ananias Petri und Hofgerichtsassessor Laurentius Lenthe, mit Zitationen der Regierung vom 19. September 1696
Verzeichnung
Marschalck, Friedrich, Ovelgönne, Landratswahl Lieth, Johann Arend von der, Ritterhude, Landratswahl Reimers, Tobias, Lic., Syndikus, Ritterschaft Decken, Claus Benedict von der, Stellenfleth, Landratswahl Schulte, Ortgies, Vierden, Landratswahl Kuhla, Johann von der, Marßel, Landratswahl Lieth, Franz Julius von der, Baden, Landratswahl Wersebe, Berend von, Meyenburg, Landratswahl Plate, Franz Julius, Hörne, Landratswahl Petri, Ananias, Konsul, Buxtehude, Landratswahl Lenthe, Laurentius, Konsul, Hofgerichtsassessor, Buxtehude, Landratswahl
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.