Akten Rings (gemeinsam mit seinem Stiefsohne dem hessischen Kammerdiener Georg v. Scholley), auch des Landgrafen Wilhelm (meist gemeinsam mit dem Kurfürsten Moritz von Sachsen): Briefwechsel mit Dr. Johann Gemel Syndikus der Stadt Nürnberg, Schreiben an die Amtknechte zu Schmalkalden
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.26 Krieg gegen den Kaiser >> 2.26.1 Akten des Landgrafen Wilhelm
Februar - September 1552
Enthält: 1552 Februar, März. Wunsch Nürnbergs, neutral zu bleiben. Werbung der Verbündeten durch Gemel. Tätigkeit des Dr. Gemel in Nürnberg für den Anschluß an die verbündeten Fürsten. Durch Franz Cramm und Schwendi dort ausgestreutes Gerücht von einer Reise des Kurfürsten Moritz zum Kaiser. Entschuldigung Gemels, nicht zu der Zusammenkunft (in Friedewald) kommen zu können, zwei Parteien in Nürnberg. Rüstungen des Königs Ferdinand angeblich für Ungarn, Musterplatz Donauwörth. Geschenk eines Pferdes an Gemel. Nachricht vom Abschluß der Verhandlungen der Verbündeten. Bevorstehende Ankunft eines Gesandten der Verbündeten in Nürnberg. Gegenspiel besonders geistlicher Fürsten, Nürnberg auf die andere Seite zu ziehen. Der Kaiser angeblich in Wasserburg bei König Maximilian, Schwierigkeiten der Verhandlung mit Nürnberg. Gefangenschaft des Grafen Reinhard von Solms
Enthält: April. Unterstützung Georgs v. Scholley bei seinen Verhandlungen mit Nürnberg durch Dr. Gemel. Wiederholte vergebliche Bitte Gemels, ihm vom Stande der Verhandlungen Nachricht zu geben. Unmöglichkeit für Nürnberg als Handelsstadt, Partei zu ergreifen und eine Versicherung auszustellen. Rat Gemels, sich mit 80000 Gulden Kriegssteuer zu begnügen und die von Scholley überbrachte unannehmbare Quittung nach seinem Entwurfe abzuändern. Abermalige Abfertigung Scholleys mit geänderter Quittung nach Nürnberg. Kapitulation von Augsburg und Ulm. Berufung Nürnbergs zum Städtetag nach Augsburg, abgelehnt mit dem Hinweis auf die Absicht strenger Neutralität. Bitte um Restitution der insbesondere von Markgraf Albrecht von Brandenburg-Kulmbach beschlagnahmten Güter und Wagen. Bereitwilligkeit Hessens zur Restitution, Befehl nach Schmalkalden, die dort beschlagnahmten Wagen zurückzustellen. Beschickung des Augsburger Tages durch Weißenburg, Bitte Gemels um Schonung dieser Stadt
Enthält: Mai. Fruchtlose Rückkehr Scholleys aus Nürnberg. Überfall des festen nürnbergischen Hauses Lichtenau durch Markgraf Albrecht. Zahlung der Kriegssteuer an Scholley. Bitte um Restitution von Lichtenau. Verteidigung Gemels gegen eine angebliche Verleumdung durch den Rat Albrechts Veit Zick. Grausamkeiten des Markgrafen gegen Landsknechte und Bauern. Bestellung der nürnbergischen Post. Bitte um Intervention des französischen Gesandten. Sieg an der Ehrenberger Klause. Forderung der Verbündeten, daß Nürnberg, um Albrecht zum Abzug zu bestimmen, wenigstens zum Schein und heimlich einen Versicherungsbrief ausstelle
Enthält: Juni. Vergebliche Vermittlung Wilhelms v. Schachten und Georgs v. Dannenberg (Thanberg) zwischen Nürnberg und dem Markgrafen, Bitte um neue Vermittlung
Enthält: September. Zeitungen: Abfall Sienas und Cremonas vom Kaiser, Handstreich der türkischen Flotte bei Neapel, Vormarsch der Türken in Ungarn, der Kaiser in Ulm
Enthält: April. Unterstützung Georgs v. Scholley bei seinen Verhandlungen mit Nürnberg durch Dr. Gemel. Wiederholte vergebliche Bitte Gemels, ihm vom Stande der Verhandlungen Nachricht zu geben. Unmöglichkeit für Nürnberg als Handelsstadt, Partei zu ergreifen und eine Versicherung auszustellen. Rat Gemels, sich mit 80000 Gulden Kriegssteuer zu begnügen und die von Scholley überbrachte unannehmbare Quittung nach seinem Entwurfe abzuändern. Abermalige Abfertigung Scholleys mit geänderter Quittung nach Nürnberg. Kapitulation von Augsburg und Ulm. Berufung Nürnbergs zum Städtetag nach Augsburg, abgelehnt mit dem Hinweis auf die Absicht strenger Neutralität. Bitte um Restitution der insbesondere von Markgraf Albrecht von Brandenburg-Kulmbach beschlagnahmten Güter und Wagen. Bereitwilligkeit Hessens zur Restitution, Befehl nach Schmalkalden, die dort beschlagnahmten Wagen zurückzustellen. Beschickung des Augsburger Tages durch Weißenburg, Bitte Gemels um Schonung dieser Stadt
Enthält: Mai. Fruchtlose Rückkehr Scholleys aus Nürnberg. Überfall des festen nürnbergischen Hauses Lichtenau durch Markgraf Albrecht. Zahlung der Kriegssteuer an Scholley. Bitte um Restitution von Lichtenau. Verteidigung Gemels gegen eine angebliche Verleumdung durch den Rat Albrechts Veit Zick. Grausamkeiten des Markgrafen gegen Landsknechte und Bauern. Bestellung der nürnbergischen Post. Bitte um Intervention des französischen Gesandten. Sieg an der Ehrenberger Klause. Forderung der Verbündeten, daß Nürnberg, um Albrecht zum Abzug zu bestimmen, wenigstens zum Schein und heimlich einen Versicherungsbrief ausstelle
Enthält: Juni. Vergebliche Vermittlung Wilhelms v. Schachten und Georgs v. Dannenberg (Thanberg) zwischen Nürnberg und dem Markgrafen, Bitte um neue Vermittlung
Enthält: September. Zeitungen: Abfall Sienas und Cremonas vom Kaiser, Handstreich der türkischen Flotte bei Neapel, Vormarsch der Türken in Ungarn, der Kaiser in Ulm
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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