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Journalisten fragen, Politiker antworten: Diskussion zum baden-württembergischen Landtagswahlkampf 1968
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D681003/103
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1968 >> April
6. April 1968
Frage von Heinz Stabe, SWR: Kurzer Kommentar zur Arbeit des vierten Landtages von Baden-Württemberg? ab 00'58: (O-Ton) Hermann Müller, Dr., FDP, früherer Finanzminister von Baden-Württemberg: Der vierte Landtag war während beider Perioden (vor und nach dem Wechsel zur großen Koalition) sehr fleißig / (0'17)
ab 01'20: (O-Ton) Gerhard Weng, Dr., MdL, CDU, Tübingen: Der Landtag war sachlich, überfleißig / Er kommt vor so komplizierte Materie, daß er später "Hilfsdienste" braucht / (0'12)
ab 01'37: (O-Ton) Walter Hirrlinger, SPD-Fraktionsvorsitzender von Baden-Württemberg: Es kam im Landtag zu viel Papier zustande, zu wenig aktuelle politische Probleme behandelt / (0'14)
Frage von Fritz Treffz-Eichhöfer, landespolitischer Redakteur des Mannheimer Morgen: Welcher Eindruck vom Wahlkampf? ab 02'19: (O-Ton) Hermann Müller, Dr., FDP, früherer Finanzminister von Baden-Württemberg: Der Wahlkampf ist einer der lebendigsten / Stark besuchte Versammlungen, viele junge Leute / (0'31)
ab 02'55: (O-Ton) Gerhard Weng, Dr., MdL, CDU, Tübingen: Der Wahlkampf ist geistig und politisch sehr lebhaft / Das Volk ahnt eine Umschichtung in Wirtschaft und Gesellschaft / Die junge Generation ist aktiv an den Diskussionen beteiligt / (0'22)
ab 03'20: (O-Ton) Walter Hirrlinger, SPD-Fraktionsvorsitzender von Baden-Württemberg: Die Sachfragen spielen eine stärkere Rolle als früher / (0'24)
Frage von Werner Bollmann, Stuttgarter Nachrichten: Unternehmen die Parteien im Wahlkampf eine Reise in die Vergangenheit und weisen sich gegenseitig Schuld zu? Sollte man nicht eher über das noch zu leistende sprechen? ab 04'30: (O-Ton) Walter Hirrlinger, SPD-Fraktionsvorsitzender von Baden-Württemberg: Einiges aus der Vergangenheit stammende muss repariert werden / Verbindungen zwischen Vergangenheit und Zukunft / Weichenstellung für die nächsten zwanzig, dreißig Jahre / (0'59)
ab 05'31: (O-Ton) Gerhard Weng, Dr., MdL, CDU, Tübingen: Der Wahlkampf wird nicht im Rückwärtsgang geführt / Die Bevölkerung will wissen, wie es zur großen Koalition kam / (0'50)
ab 06'22: (O-Ton) Hermann Müller, Dr., FDP, früherer Finanzminister von Baden-Württemberg: Das Motto der FDP: "Baden-Württemberg, modernes Land der Zukunft" / Die Rückblende der FDP in den letzten Tagen war Antwort auf Ministerpräsident Filbinger / (0'29)
Frage von Fritz Treffz-Eichhöfer, landespolitischer Redakteur des Mannheimer Morgen: Erfahrungen mit studentischen Kräften in Wahlversammlungen? ab 07'21: (O-Ton) Gerhard Weng, Dr., MdL, CDU, Tübingen: Studentische Kräfte auf Wahlveranstaltungen: Diskrepanz zwischen praktischen Anliegen der Landbevölkerung und theoretischer Gesellschaftskunde der Studenten / Die Studenten argumentieren aber sachlich / (0'49)
ab 08'14: (O-Ton) Walter Hirrlinger, SPD-Fraktionsvorsitzender von Baden-Württemberg: Es wird von den Studenten mit außerordentlicher Sachlichkeit diskutiert / (0'33)
ab 08'49: (O-Ton) Hermann Müller, Dr., FDP, früherer Finanzminister von Baden-Württemberg: Zur Zeit sind Semesterferien: überall Studenten / Deren Frage: Ist das Hochschulgesetz modern und reformfreudig genug? / (0'34)
Frage von Werner Bollmann, Stuttgarter Nachrichten: Zu Kanzler Kiesingers Aussage, er betrachte die Landtagswahl auch als Plebiszit für ihn? ab 09'53: (O-Ton) Hermann Müller, Dr., FDP, früherer Finanzminister von Baden-Württemberg: Die Landtagswahl wird schon seit Monaten als Testwahl für Bonn angesehen / Die Bevölkerung reagiert auf landespolitische Themen und beschäftigt sich mit der Bundespolitik / Kiesingers Satz daher nicht ganz falsch / (0'34)
0:10:43; 0'10
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Außerparlamentarische Willensbildung: APO
Bund-Länder-Verhältnis
Wahl: Landtagswahl 1968: Wahlkampf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.