Hans Werre macht im Einverständnis mit Jutte, seiner ehelichen Hausfrau, folgendes Testament: An die Mainbrücke zu Würzburg fallen 10 Pfund Heller. Die Ehefrau Jutte bekommt 100 Pfund Heller und drei Fuder von dem Wein, der bei Herrn Leubrich im Sytzen Hof zu Wirtzburk liegt, und zwar in zwei Fässern zu ein und zwei Fuder. Sie hat bereits im voraus erhalten: das Haus zu der Gygen in Würzburg, zu Üttingen 10 ß D jährlicher Gült und 4 Fastnachtshühner, zu entrichten von Kyselink und Kerrener, 5 ß h Gült von einem Haus daselbst und 16 D Gült von einem Wingert. Heintz Sturmelin und seine Erben erhalten 1 Morgen Weinstück am Kalenberge neben dem Weinstück des Heintz Vink innen an der Mauer. Gernot Werre, sein Bruder erbt die Hube zu Waldbüttelbrunn (Butelbrune). Die Schuld des Hans Lutzman, Bürgers zu Würzburg, ist bezahlt bis auf 110 Pfund Heller. Cuntz Sturmelin und seine Erben erhalten einen Morgen Weinstück am Schorneckel zwischen den Weinstücken der Ehefrau Jutte und des Heintz Sturmelin. Husen Resen Tochter von Waldbüttelbrunn (Butelbrun) soll zehn Pfund Heller erhalten. Bei Auszahlung der von Gebel Scheffer und seinem Herrn fälligen Heugült soll Gebel 10 Pfund Heller zurückerhalten. Rese Gerlachin bekommt eine Schuld von zwei Pfund Heller geschenkt, dazu ein Testat von 6 Pfund Heller, wofür ihr Kleider zu kaufen sind. Zu Treuhändern ernennt der Testant Heinrich Greber, Conrat Sturmelin und seinen Bruder Gernot Werre. Nächst Vollzug der Testamentbestimmungen sollen sie alle übrigen Güter nach ihrem Gutdünken zu seinem Seelenheil verwenden. Bei Rücktritt eines oder des andern von ihnen hat der bleibende Teil Vollmacht, die Treuhänder und die Ehefrau geloben Ausführung. Zeugen: Heilmann, Stadtschreiber zu Würzburg, Jacob und Fritze Wernher gen. Heintze, Fritz Tormann gen. Fritze Swap, Fritze Kolbener, Wolflin Hornuk u. a.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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