StA RD, MK 0030
MK Münzkabinett und Geldsammlung
Münzkabinett und Geldsammlung >> 02. Notgeld Schleswig-Holstein >> 02.05. Notgeld Gemeinde Stedesand
10. Oktober 1920
Enthält: Vierzig Pfennig. Steht unsere mark im Kurs auch schlecht. Das Mark im deutschen Amt ist echt. Fort mit Tante Cornelia, die nur hetzt. Wir Friesen wissen selber was Wahrheit und Recht. Dieser Gutschein verliert seine Gültigkeit einen Monat nach öffentlicher Bekanntmachung im Lecker Anzeiger. Stedesand, den 10. Oktober 1920. Der Gemeindevorsteher L. Sönnichsen
Gemeinde Stedesand
Verzeichnung
Identifikation: Fundstelle (Blatt / Seite): Feddersen, Berend H.: Das Notgeld nordfriesischer Gemeinden in den Jahren 1917 bis 1923. Beilage zur Zeitschrift "Nordfriesland" 1973, Heft 27
Ergänzungen: freier Text: NL Sön 5. Gestaltung: E. Thaysen Bildentwurf: E. O. H. Engel
Ergänzungen: Geldwert: 40 [Vierzig] Pfennig
Herstellerangaben: Erscheinungsort: Stedesand
Weitere Angaben (digital): Signifikante Eigenschaften: N° 2084
Ergänzungen: freier Text: NL Sön 5. Gestaltung: E. Thaysen Bildentwurf: E. O. H. Engel
Ergänzungen: Geldwert: 40 [Vierzig] Pfennig
Herstellerangaben: Erscheinungsort: Stedesand
Weitere Angaben (digital): Signifikante Eigenschaften: N° 2084
Mittig Schleswig-Holsteinisches Wappen, darunter zwei gekreuzte Fahnen schwarz-rot-gold und blau-weiß-rot. Am Boden die dänische Fahne. 1460 Schleswig-Holstein stammverwandt, halte fest mein Vaterland So war es einst, so wird es wieder werden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
08.12.2025, 13:44 MEZ
Public Domain Mark 1.0 Universell