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Der kaiserliche Notar Johann Kaspar Scherer ist in das Schloss Achberg in den großen oberen Saal beschieden worden. Dort sind Georg Wocher, iuris utr. lic., Rat und Obervogt des Deutschordensritters Franz Benedikt von Baden, Landkomturs der Ballei Elsass und Burgund, Komturs zu Altshausen, kaiserlichen Rats, die Zeugen Franz Schwarzbaur, Bürger und Postmeister zu Weingarten, und Balthasar Hablizel, Bürger und Metzger der Reichsstadt Ravensburg, ferner die achbergischen und Gotteshaus Langnauischen Leib- und Grunduntertanen, deren Tauf- und Zunamen in Anwesenheit der in der Herrschaft Achberg gesessenen Gerichtsammanns, Stabhalters und anderer Richter abgelesen werden. Franz Benedikt von Baden - mit Zustimmung des Melchior Heinrich Freiherr von Grandmont, Ratgebietigers der Ballei Elsass und Burgund, Komturs zu Mainau, Deutschordensritters, und des Georg Friedrich Stutzel von Bubenheim, Komturs zu Andlau und Kaisersberg, Deutschordenritter, - und Franz Johann Ferdinand Freiherr von Sirgenstein, zu Achberg, Herr zu Ballhausen, Dunstelkingen und Zöschingen, Kämmerer der kurfürstl. Durchlaucht zu Pfalz-Heidelberg und Neuburg, mit seinen Beiständen Philipp Marquard Tänzl Freiherr von Tratzberg, der kurfürstlichen Durchlaucht zu Pfalz Kämmerer und Pfleger zu Lauingen, Karl Albrecht Baron de Beccaria, Herr zu Schlachtegg, und Johann Martin Weche, iur. utr. Dr., kaiserlich oberösterrischer Regimentsrat und Freilandrichter in Ober- und Niederschwaben auf Leutkircher Heide, teilen den Verkauf der Herrschaft Achberg von Franz Johann Ferdinand Freiherr von Sirgenstein an Franz Benedikt von Baden mit. Die Untertanen werden aus dem dem Freiherrn von Sirgenstein geleisteten Eid entlassen und an den neuen Herrn verwiesen. Franz Scharpf, iur. utr. Lic. und Landvogteiverwalter der Reichsritterschaft des Bezirks Allgäu und Bodensee dringt in den Saal ein, um das ius collectandi zu reservieren, wird aber abgewiesen. Auch der gräfl. montfortische Landschreiber Jakob Schmid, der wegen der hochgerichtlichen Obrigkeit (für Montfort) gekommen war, wird abgewiesen. Dagegen wird die von Hieronymus Visiteiner von Lehenfeld, kaiserlichen oberösterr. Hofkammerprokurator und Fiscalis, beantragte Reservation der österr. und St. Gallischen Lehenschaften angenommen. Georg Wocher, Obervogt zu Altshausen, lässt namens seines Herrn für die Einsetzung in die Herrschaft Achberg danken. Von Franz Anton Schmid, iur. utr. Lic., Deutschordenssekretär zu Altshausen, wird den Untertanen die Eidesformel vorgelesen. Der Gerichtsammann von Oberreitnau bittet als Sprecher der Untertanen um kurze Unterbrechung zur Beratung der Untertanen. Erwähnt wird ein zu Wangen aufgerichteter Rezess, bei dem es bleiben soll. Die Untertanen lassen um Erleichterung der Frondienste bitten und leisten den Huldigungseid. Anschließend gewährt der Landkomtur jedem Untertanen 1 1/2 Maß Wein und Brot im Haus des Gerichtsammanns zu Isigatweiler. Geschworene haben Matthäus Mennel, Gerichtsammann, und Georg Berg, Stabhalter, dann die 12 Richter Thoma Halder, Walter Hildenbrand, Michel Hockh, Matthäus Kolhobt, Hans Mesmer, Matthäus Mesmer, Walter Mesmer, Hans Saurmann, Hans Schuper, Michael Schupp, Georg Stor und Hans Vort, Waibel; aus Siberatsweiler Hans Bader, Bartle Bodler, Jakob Bodler, Lorenz Dem, Hans Gebhard, Melchior Gebhard, Andreas Gerler, Hans Hekelbach, Georg Helle, Hans Hildenbrand, Hans Schedele, Matheis Schedele, Konrad Wizigmann, Martin Wibler; aus Gunderatweiler Jakob und Hans Wolff; aus Saßenweiler (Saxenwüler) Andreas Buechschor, Jerg Schedele samt den vier Söhnen Matthäus, Johann, Georg, und Martin, die in der Fremde sind, und Georg Wilhelm; aus Doberatsweiler: Jos Bildstein, Matthäus Bueschor, Peter Bueschor, Jakob, Hans und Michael Guldenast, Jakob Keß und zwei Söhne, Hans und Jerg Lanz, Jakob und Matthäus Mesmer, Matthäus Huber, Jakob, Johann und Michael Schiele (Jakob und Johann sind ledig), Christa Springer, Andreas, Georg, Hans und Martin Stor, Hans Wagner, Balthasar und Michael Zirn; aus Pechtenweiler: Martin Biechele, Jerg Eisenbach, Joseph Glater, Hans, Jakob und der ledige Martin Halder, Jakob Mayerhoffer, Martin, Michael und Walther Mesmer, Hans Morth, Jerg und Michael Reithe und der ledige Michael Rüeff, Philipp Schupp und Michael Wiger; aus Esseratsweiler Jakob Bernhard, Jerg, Martin und Michel (alt und jung) Breg, Joseph Deibler, Hans und Jakob Frey, Martin Gebat, Joseph Hildebrand, Michel Knobel, Hans und Martin Mesmer, Christa Nuber, Hans und Martin Schaup, Georg Storr, Hans Würth und Hans Zirn; aus Balings Michel Breg, Jerg Mesmer, Christoph und Hans Schmidt; aus Baindt Georg Breg, Michel Hakh, Hans Mesmer, Peter und Sebastian Mesmer, Beckh; aus Regnitz Jakob und Jerg Dem, Hans (2x) und Michel Lanz, Martin Mesmer; aus Isigatweiler Hans und Peter Mesmer, Hans Sterckh, Georg Sterckh, Matheis Wenner; aus Duznau Joseph Blaser, Hans und Thoma Nuber und Hans Weber; aus Frauenreute Jakob Hele und Jakob Kolhop; aus Reuthe Hans Bueschor und Joseph Mesmer; aus Liebenweiler Joseph und Ulrich ( 2x) Breg, Hans und Jerg Girrer, Michel Mesmer, Gregori Reichert und Simon Reithe.
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Der kaiserliche Notar Johann Kaspar Scherer ist in das Schloss Achberg in den großen oberen Saal beschieden worden. Dort sind Georg Wocher, iuris utr. lic., Rat und Obervogt des Deutschordensritters Franz Benedikt von Baden, Landkomturs der Ballei Elsass und Burgund, Komturs zu Altshausen, kaiserlichen Rats, die Zeugen Franz Schwarzbaur, Bürger und Postmeister zu Weingarten, und Balthasar Hablizel, Bürger und Metzger der Reichsstadt Ravensburg, ferner die achbergischen und Gotteshaus Langnauischen Leib- und Grunduntertanen, deren Tauf- und Zunamen in Anwesenheit der in der Herrschaft Achberg gesessenen Gerichtsammanns, Stabhalters und anderer Richter abgelesen werden. Franz Benedikt von Baden - mit Zustimmung des Melchior Heinrich Freiherr von Grandmont, Ratgebietigers der Ballei Elsass und Burgund, Komturs zu Mainau, Deutschordensritters, und des Georg Friedrich Stutzel von Bubenheim, Komturs zu Andlau und Kaisersberg, Deutschordenritter, - und Franz Johann Ferdinand Freiherr von Sirgenstein, zu Achberg, Herr zu Ballhausen, Dunstelkingen und Zöschingen, Kämmerer der kurfürstl. Durchlaucht zu Pfalz-Heidelberg und Neuburg, mit seinen Beiständen Philipp Marquard Tänzl Freiherr von Tratzberg, der kurfürstlichen Durchlaucht zu Pfalz Kämmerer und Pfleger zu Lauingen, Karl Albrecht Baron de Beccaria, Herr zu Schlachtegg, und Johann Martin Weche, iur. utr. Dr., kaiserlich oberösterrischer Regimentsrat und Freilandrichter in Ober- und Niederschwaben auf Leutkircher Heide, teilen den Verkauf der Herrschaft Achberg von Franz Johann Ferdinand Freiherr von Sirgenstein an Franz Benedikt von Baden mit. Die Untertanen werden aus dem dem Freiherrn von Sirgenstein geleisteten Eid entlassen und an den neuen Herrn verwiesen. Franz Scharpf, iur. utr. Lic. und Landvogteiverwalter der Reichsritterschaft des Bezirks Allgäu und Bodensee dringt in den Saal ein, um das ius collectandi zu reservieren, wird aber abgewiesen. Auch der gräfl. montfortische Landschreiber Jakob Schmid, der wegen der hochgerichtlichen Obrigkeit (für Montfort) gekommen war, wird abgewiesen. Dagegen wird die von Hieronymus Visiteiner von Lehenfeld, kaiserlichen oberösterr. Hofkammerprokurator und Fiscalis, beantragte Reservation der österr. und St. Gallischen Lehenschaften angenommen. Georg Wocher, Obervogt zu Altshausen, lässt namens seines Herrn für die Einsetzung in die Herrschaft Achberg danken. Von Franz Anton Schmid, iur. utr. Lic., Deutschordenssekretär zu Altshausen, wird den Untertanen die Eidesformel vorgelesen. Der Gerichtsammann von Oberreitnau bittet als Sprecher der Untertanen um kurze Unterbrechung zur Beratung der Untertanen. Erwähnt wird ein zu Wangen aufgerichteter Rezess, bei dem es bleiben soll. Die Untertanen lassen um Erleichterung der Frondienste bitten und leisten den Huldigungseid. Anschließend gewährt der Landkomtur jedem Untertanen 1 1/2 Maß Wein und Brot im Haus des Gerichtsammanns zu Isigatweiler. Geschworene haben Matthäus Mennel, Gerichtsammann, und Georg Berg, Stabhalter, dann die 12 Richter Thoma Halder, Walter Hildenbrand, Michel Hockh, Matthäus Kolhobt, Hans Mesmer, Matthäus Mesmer, Walter Mesmer, Hans Saurmann, Hans Schuper, Michael Schupp, Georg Stor und Hans Vort, Waibel; aus Siberatsweiler Hans Bader, Bartle Bodler, Jakob Bodler, Lorenz Dem, Hans Gebhard, Melchior Gebhard, Andreas Gerler, Hans Hekelbach, Georg Helle, Hans Hildenbrand, Hans Schedele, Matheis Schedele, Konrad Wizigmann, Martin Wibler; aus Gunderatweiler Jakob und Hans Wolff; aus Saßenweiler (Saxenwüler) Andreas Buechschor, Jerg Schedele samt den vier Söhnen Matthäus, Johann, Georg, und Martin, die in der Fremde sind, und Georg Wilhelm; aus Doberatsweiler: Jos Bildstein, Matthäus Bueschor, Peter Bueschor, Jakob, Hans und Michael Guldenast, Jakob Keß und zwei Söhne, Hans und Jerg Lanz, Jakob und Matthäus Mesmer, Matthäus Huber, Jakob, Johann und Michael Schiele (Jakob und Johann sind ledig), Christa Springer, Andreas, Georg, Hans und Martin Stor, Hans Wagner, Balthasar und Michael Zirn; aus Pechtenweiler: Martin Biechele, Jerg Eisenbach, Joseph Glater, Hans, Jakob und der ledige Martin Halder, Jakob Mayerhoffer, Martin, Michael und Walther Mesmer, Hans Morth, Jerg und Michael Reithe und der ledige Michael Rüeff, Philipp Schupp und Michael Wiger; aus Esseratsweiler Jakob Bernhard, Jerg, Martin und Michel (alt und jung) Breg, Joseph Deibler, Hans und Jakob Frey, Martin Gebat, Joseph Hildebrand, Michel Knobel, Hans und Martin Mesmer, Christa Nuber, Hans und Martin Schaup, Georg Storr, Hans Würth und Hans Zirn; aus Balings Michel Breg, Jerg Mesmer, Christoph und Hans Schmidt; aus Baindt Georg Breg, Michel Hakh, Hans Mesmer, Peter und Sebastian Mesmer, Beckh; aus Regnitz Jakob und Jerg Dem, Hans (2x) und Michel Lanz, Martin Mesmer; aus Isigatweiler Hans und Peter Mesmer, Hans Sterckh, Georg Sterckh, Matheis Wenner; aus Duznau Joseph Blaser, Hans und Thoma Nuber und Hans Weber; aus Frauenreute Jakob Hele und Jakob Kolhop; aus Reuthe Hans Bueschor und Joseph Mesmer; aus Liebenweiler Joseph und Ulrich ( 2x) Breg, Hans und Jerg Girrer, Michel Mesmer, Gregori Reichert und Simon Reithe.
Der kaiserliche Notar Johann Kaspar Scherer ist in das Schloss Achberg in den großen oberen Saal beschieden worden. Dort sind Georg Wocher, iuris utr. lic., Rat und Obervogt des Deutschordensritters Franz Benedikt von Baden, Landkomturs der Ballei Elsass und Burgund, Komturs zu Altshausen, kaiserlichen Rats, die Zeugen Franz Schwarzbaur, Bürger und Postmeister zu Weingarten, und Balthasar Hablizel, Bürger und Metzger der Reichsstadt Ravensburg, ferner die achbergischen und Gotteshaus Langnauischen Leib- und Grunduntertanen, deren Tauf- und Zunamen in Anwesenheit der in der Herrschaft Achberg gesessenen Gerichtsammanns, Stabhalters und anderer Richter abgelesen werden. Franz Benedikt von Baden - mit Zustimmung des Melchior Heinrich Freiherr von Grandmont, Ratgebietigers der Ballei Elsass und Burgund, Komturs zu Mainau, Deutschordensritters, und des Georg Friedrich Stutzel von Bubenheim, Komturs zu Andlau und Kaisersberg, Deutschordenritter, - und Franz Johann Ferdinand Freiherr von Sirgenstein, zu Achberg, Herr zu Ballhausen, Dunstelkingen und Zöschingen, Kämmerer der kurfürstl. Durchlaucht zu Pfalz-Heidelberg und Neuburg, mit seinen Beiständen Philipp Marquard Tänzl Freiherr von Tratzberg, der kurfürstlichen Durchlaucht zu Pfalz Kämmerer und Pfleger zu Lauingen, Karl Albrecht Baron de Beccaria, Herr zu Schlachtegg, und Johann Martin Weche, iur. utr. Dr., kaiserlich oberösterrischer Regimentsrat und Freilandrichter in Ober- und Niederschwaben auf Leutkircher Heide, teilen den Verkauf der Herrschaft Achberg von Franz Johann Ferdinand Freiherr von Sirgenstein an Franz Benedikt von Baden mit. Die Untertanen werden aus dem dem Freiherrn von Sirgenstein geleisteten Eid entlassen und an den neuen Herrn verwiesen. Franz Scharpf, iur. utr. Lic. und Landvogteiverwalter der Reichsritterschaft des Bezirks Allgäu und Bodensee dringt in den Saal ein, um das ius collectandi zu reservieren, wird aber abgewiesen. Auch der gräfl. montfortische Landschreiber Jakob Schmid, der wegen der hochgerichtlichen Obrigkeit (für Montfort) gekommen war, wird abgewiesen. Dagegen wird die von Hieronymus Visiteiner von Lehenfeld, kaiserlichen oberösterr. Hofkammerprokurator und Fiscalis, beantragte Reservation der österr. und St. Gallischen Lehenschaften angenommen. Georg Wocher, Obervogt zu Altshausen, lässt namens seines Herrn für die Einsetzung in die Herrschaft Achberg danken. Von Franz Anton Schmid, iur. utr. Lic., Deutschordenssekretär zu Altshausen, wird den Untertanen die Eidesformel vorgelesen. Der Gerichtsammann von Oberreitnau bittet als Sprecher der Untertanen um kurze Unterbrechung zur Beratung der Untertanen. Erwähnt wird ein zu Wangen aufgerichteter Rezess, bei dem es bleiben soll. Die Untertanen lassen um Erleichterung der Frondienste bitten und leisten den Huldigungseid. Anschließend gewährt der Landkomtur jedem Untertanen 1 1/2 Maß Wein und Brot im Haus des Gerichtsammanns zu Isigatweiler. Geschworene haben Matthäus Mennel, Gerichtsammann, und Georg Berg, Stabhalter, dann die 12 Richter Thoma Halder, Walter Hildenbrand, Michel Hockh, Matthäus Kolhobt, Hans Mesmer, Matthäus Mesmer, Walter Mesmer, Hans Saurmann, Hans Schuper, Michael Schupp, Georg Stor und Hans Vort, Waibel; aus Siberatsweiler Hans Bader, Bartle Bodler, Jakob Bodler, Lorenz Dem, Hans Gebhard, Melchior Gebhard, Andreas Gerler, Hans Hekelbach, Georg Helle, Hans Hildenbrand, Hans Schedele, Matheis Schedele, Konrad Wizigmann, Martin Wibler; aus Gunderatweiler Jakob und Hans Wolff; aus Saßenweiler (Saxenwüler) Andreas Buechschor, Jerg Schedele samt den vier Söhnen Matthäus, Johann, Georg, und Martin, die in der Fremde sind, und Georg Wilhelm; aus Doberatsweiler: Jos Bildstein, Matthäus Bueschor, Peter Bueschor, Jakob, Hans und Michael Guldenast, Jakob Keß und zwei Söhne, Hans und Jerg Lanz, Jakob und Matthäus Mesmer, Matthäus Huber, Jakob, Johann und Michael Schiele (Jakob und Johann sind ledig), Christa Springer, Andreas, Georg, Hans und Martin Stor, Hans Wagner, Balthasar und Michael Zirn; aus Pechtenweiler: Martin Biechele, Jerg Eisenbach, Joseph Glater, Hans, Jakob und der ledige Martin Halder, Jakob Mayerhoffer, Martin, Michael und Walther Mesmer, Hans Morth, Jerg und Michael Reithe und der ledige Michael Rüeff, Philipp Schupp und Michael Wiger; aus Esseratsweiler Jakob Bernhard, Jerg, Martin und Michel (alt und jung) Breg, Joseph Deibler, Hans und Jakob Frey, Martin Gebat, Joseph Hildebrand, Michel Knobel, Hans und Martin Mesmer, Christa Nuber, Hans und Martin Schaup, Georg Storr, Hans Würth und Hans Zirn; aus Balings Michel Breg, Jerg Mesmer, Christoph und Hans Schmidt; aus Baindt Georg Breg, Michel Hakh, Hans Mesmer, Peter und Sebastian Mesmer, Beckh; aus Regnitz Jakob und Jerg Dem, Hans (2x) und Michel Lanz, Martin Mesmer; aus Isigatweiler Hans und Peter Mesmer, Hans Sterckh, Georg Sterckh, Matheis Wenner; aus Duznau Joseph Blaser, Hans und Thoma Nuber und Hans Weber; aus Frauenreute Jakob Hele und Jakob Kolhop; aus Reuthe Hans Bueschor und Joseph Mesmer; aus Liebenweiler Joseph und Ulrich ( 2x) Breg, Hans und Jerg Girrer, Michel Mesmer, Gregori Reichert und Simon Reithe.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 159 T 3 Nr. 25
Repert. IV Nr. 10
Kasten E Fach 2 (B 14) Nr. 13
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 159 T 3 Deutschordensherrschaft Achberg: Urkunden
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.