Gemeindewahl November 1908.
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1908
Chr
Chr >> 20. Jahrhundert >> 1908 >> November 1908
28.11.1908
Am Samstag, den 28. November 1908.
Gemeindewahl, zum ersten Mal unter dem Zeichen der Verhältniswahl. Von 14 Mandanten erhalten die Liberalen 11 (Dr. med. Scheiding, Bäckermeister Schrepfer, Privatier Richard Wolff, Fabrikbesitzer Otto Groß, Nadlermeister H. Hartenstern, Privatier Heinrich Stöhr, Rechtsanwalt Karl Strobel, Kommerzienrat Karl Laubmann, Lehrer Adam Töpfner, Kaufmann Fritz Schmidt, Fabrikbesitzer Karl Soergel), Die Sozialdemokraten 3 (Ferdinand Geißler, Zeitungsverleger, Geschäftsreisender Emil Liebold, Parteisekretär Georg Rauh).
Gewählte Ersatzmänner: von den Liberalen Restaurateur Christian Jena, Größhandler Gustav Zeidler jun., Fabrikbesitzer Dr. Friedrich Rammensee, Buchdruckereibesitzer Hans Kleemeier, Tischlermeister Eduard Höhna, Töpfermeister Karl Eckardt, - von den Sozialdemokraten Geschäftreisender Johann Schmidt, Geschäftsführer Joh. Jak. Gen. Max Raithel. Abgegebene sind 22563 Stimmen für die Liberalen, 7246 für die Soz.- Demokraten = zusammen 29809 Stimmen. Gewählt haben bei 1764 Wahlberechtigten 1463, das sind fast 83 %.
Gemeindewahl, zum ersten Mal unter dem Zeichen der Verhältniswahl. Von 14 Mandanten erhalten die Liberalen 11 (Dr. med. Scheiding, Bäckermeister Schrepfer, Privatier Richard Wolff, Fabrikbesitzer Otto Groß, Nadlermeister H. Hartenstern, Privatier Heinrich Stöhr, Rechtsanwalt Karl Strobel, Kommerzienrat Karl Laubmann, Lehrer Adam Töpfner, Kaufmann Fritz Schmidt, Fabrikbesitzer Karl Soergel), Die Sozialdemokraten 3 (Ferdinand Geißler, Zeitungsverleger, Geschäftsreisender Emil Liebold, Parteisekretär Georg Rauh).
Gewählte Ersatzmänner: von den Liberalen Restaurateur Christian Jena, Größhandler Gustav Zeidler jun., Fabrikbesitzer Dr. Friedrich Rammensee, Buchdruckereibesitzer Hans Kleemeier, Tischlermeister Eduard Höhna, Töpfermeister Karl Eckardt, - von den Sozialdemokraten Geschäftreisender Johann Schmidt, Geschäftsführer Joh. Jak. Gen. Max Raithel. Abgegebene sind 22563 Stimmen für die Liberalen, 7246 für die Soz.- Demokraten = zusammen 29809 Stimmen. Gewählt haben bei 1764 Wahlberechtigten 1463, das sind fast 83 %.
Archivale
Scheiding, Dr. med.
Groß, Otto
Hartenstern, H.
Stöhr, Heinrich
Strobel, Karl
Laubmann, Karl
Töpfner, Adam
Schmidt, Fritz
Soergel, Karl
Geißler, Ferdinad
Liebold, Emil
Rauh, Georg
Jena, Christian
Zeidler, Gustav jun.,
Rammensee, Dr. Friedrich
Eckardt, Karl
Schmidt, Johann
Raithel, Max
Wolff, Richard (Privatier)
Gemeindewahl
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 13:31 MESZ