14/13 [fol. 73-75]: Petitum des Dr. [Johann Andreas] Planer und seines Sohnes Lic. med. [Georg Andreas] Planer, beide aus Calw, an den Herzog. Darin: (1) Bewerbung J.A. Planers um den 3. ord. LS und um die Hälfte der emolumenta archiatralia unter der Steig ("zur helffte unter der Stäige"). Resp: Ablehnung wie schon früher, Verweis des zweiten Punktes an das Collegium medicum unter der Steig. (2) Hzgl. Gewährung von jährlich 500 fl. Reisegeld an G.A. Planer. (3) Bericht über dessen Fortschritte im Studium. Resp: unbekannt, da zuletzt stud. in Straßburg. (4) und (5) Bewerbung G.A. Planers um das von seinem Vater versehene Landphysikat in Calw. Resp: Befürwortung einer Adjunktenstelle G.A. Planers, Ablehnung einer Sukzession.
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14/13 [fol. 73-75]: Petitum des Dr. [Johann Andreas] Planer und seines Sohnes Lic. med. [Georg Andreas] Planer, beide aus Calw, an den Herzog. Darin: (1) Bewerbung J.A. Planers um den 3. ord. LS und um die Hälfte der emolumenta archiatralia unter der Steig ("zur helffte unter der Stäige"). Resp: Ablehnung wie schon früher, Verweis des zweiten Punktes an das Collegium medicum unter der Steig. (2) Hzgl. Gewährung von jährlich 500 fl. Reisegeld an G.A. Planer. (3) Bericht über dessen Fortschritte im Studium. Resp: unbekannt, da zuletzt stud. in Straßburg. (4) und (5) Bewerbung G.A. Planers um das von seinem Vater versehene Landphysikat in Calw. Resp: Befürwortung einer Adjunktenstelle G.A. Planers, Ablehnung einer Sukzession.
UAT 14/ Medizinische Fakultät (I), Dekanatsakten
Medizinische Fakultät (I), Dekanatsakten >> Protokolle (1734-1858) >> Liber actorum Fac. Med., Bd. I
1738 Feb. 3
Akte
Liber actorum Fac. Med., Bd. I
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:44 MEZ
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