Bischof Johann von Münster als Administrator von Osnabrück, Landgraf Wilhelm von Hessen als Lehnherr der Grafschaft Rietberg, Gräfin Agnes von Hoya geb. von Bentheim-Steinfurt für ihre unmündige Tochter Walburg und Graf Erich von Hoya, Rietberg und Bruchhausen für sich und Irmgart geb. Gräfin von Rietberg, seine Gemahlin, ratifizieren den von ihren (genannten) Bevollmächtigten vereinbarten Rezeß zur Beilegung der Grenzstreitigkeiten zwischen dem Stift Osnabrück und der Grafschaft Rietberg insbesondere dem Amte Wiedenbrück und Hause Rietenberg einerseits und der Grafschaft Rietberg andererseits.
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Bischof Johann von Münster als Administrator von Osnabrück, Landgraf Wilhelm von Hessen als Lehnherr der Grafschaft Rietberg, Gräfin Agnes von Hoya geb. von Bentheim-Steinfurt für ihre unmündige Tochter Walburg und Graf Erich von Hoya, Rietberg und Bruchhausen für sich und Irmgart geb. Gräfin von Rietberg, seine Gemahlin, ratifizieren den von ihren (genannten) Bevollmächtigten vereinbarten Rezeß zur Beilegung der Grenzstreitigkeiten zwischen dem Stift Osnabrück und der Grafschaft Rietberg insbesondere dem Amte Wiedenbrück und Hause Rietenberg einerseits und der Grafschaft Rietberg andererseits.
E 301u, 767
E 301u Grafschaft Rietberg - Urkunden
Grafschaft Rietberg - Urkunden >> 11. 1551 bis 1575
1570 August 28
Urkunde
Aus dem älteren Aktenbestande Grafschaft Rietberg XIIb, 37; siehe auch Urkunde Johanns vom 11.10.1583
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:15 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.4. Grafschaft Rietberg (Tektonik)
- Grafschaft Rietberg (Tektonik)
- Grafschaft Rietberg / Urkunden (Bestand)
- 11. 1551 bis 1575 (Gliederung)