1.) Der Kapellanhof [zu Albringhausen] und dessen Pertinentien; 2.) eine Wiese; 3.) ein landgräfliches Gehölz, genannt das (Lindschott), auf der (...
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Urk. 14, 8995
A I u, Mölling et Consortes sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
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1777 Juni 14
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Der Kapellanhof [zu Albringhausen] und dessen Pertinentien; 2.) eine Wiese; 3.) ein landgräfliches Gehölz, genannt das (Lindschott), auf der (Bornsrieden) zwischen den Wiesen des Johann Pralle zu Eschenhausen und dem Albringhauser Kirchweg; 4.) eine andere Wiese über dem Damm zu Albringhausen [Ortsteil der Stadt Bassum, Lkr. Diepholz]; 5.) ein Kotten, genannt (Ribbeckenslege), sowie dessen Zubehör, jedoch sind die Dienste, die von dem (Ribeckenkampe) für das Haus Freudenberg jährlich entrichtet werden, dem Landgrafen vorbehalten. Diese Güter liegen alle im Amt Freudenberg [ehemaliges Amt im Norden des heutigen Lkr. Diepholz]. Früher besaß diese Johann Hartwig von Heitzfeld, von dem sie an den Vorfahren des 1777 Belehnten, Johann Voß, gekommen sind. Es handelt sich um ein vasallitisches Lehen. Die Belehnung erfolgt nach dem Verzicht der Johanna Ernestina Mölling, geborener Busch, und dem Verzicht ihres Bruders Johann Friedrich Busch sowie auch nach der gegen Dorothea Philippina Busch gerichteten Entziehung des Lehens. [Ehemals Freudenbergisches Lehen]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Vietor junior
Vermerke (Urkunde): Siegler: Vietor junior
Belehnte/r: Friedrich Emanuel Heinrich Mölling, Sohn der Witwe Johanna Ernestina Mölling, geborener Busch, wie auch anstatt Charlotte und Katharina Steinmann, der abwesenden Töchter der verstorbenen Magdalene Sibylle Steinmann, geborener von Voß, deren Kurator Heinrich Wohlers
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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