Tönisberg (Bestand)
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C 7
Kreisarchiv Viersen (Archivtektonik) >> C Kempen
Der Bestand des Gemeindearchivs wurde in zwei Teilen vom Kreisarchiv übernommen. Die erste Übernahme umfasst Unterlagen des 19./20. Jahrhunderts. Sie wurden von dem Archivpfleger und Lehrer Joseph Deilmann 1956 verzeichnet.Der ältere Teil der Überlieferung wurde 1959 vom Kreisarchiv übernommen. Er umfasst Unterlagen des 16. bis 18. Jahrhunderts und war wegen einer ungünstigen vorherigen Lagerung so feucht und befand sich in einem derartig desolaten Zustand, dass es mehrere Jahre brauchte, ihn konservatorisch und restauratorisch aufzuarbeiten. Beim Ordnen und Verzeichnen dieses Teils stellte sich heraus, dass gut ein Viertel restaurierungsbedürftig war. Dieser später übernommene Teil wurde von Mai bis Juli 1975 von Herrn Kreisamtmann Stefan Ank geordnet und verzeichnet und in der Folge als chronologisch erster Teil der Überlieferung als Teil I bezeichnet. Die früher übernommene Überlieferung erhielt nun die Bezeichnung Teil II. Im Zuge der Retrokonversion der beiden Teile durch Jürgen Grams im Frühjahr 2021 konnten die beiden Teile des Gemeindearchivs zu einem Findbuch zusammengeführt werden. Da die Signaturenzählung in beiden Teilen mit 1 begonnen worden war, wurde die chronologisch begründete römische Zählung der Teile als Teil der Signatur übernommen. Die Signaturen des Bestands Tönisberg sind daher zweigliedrig.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ