Bestätigung durch Heinrich [von Erthal], Abt von Fulda, der Übertragung von Äckern vor dem Kohlhauser Tor an das Stift Johannesberg
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Urk. 77, 731
Urk. 77, R II Fulda, Propstei Johannesberg
Urk. 77 Reichsabtei Fulda: Klöster, Propsteien, Stifte [ehemals: Urkunden R II]
Reichsabtei Fulda: Klöster, Propsteien, Stifte [ehemals: Urkunden R II] >> Propstei Johannesberg
1258 Juni 17
Original, Pergament, Lat., Siegel.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1258 XV kal. Julii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich [von Erthal], Abt von Fulda, bestätigt, dass sein Kämmerer Gerhard und Gerlach von Rombach, Bürger von Fulda, einige Äcker vor dem Kohlhauser Tor, die sie von Truchsess Konrad und der edlen Kunigunde, der Witwe des fuldischen Bürgers Engelhelm, erworben hatten, dem Stift Johannesberg [Gem. Fulda, Lkr. Fulda] übertragen haben.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich [von Erthal], Abt von Fulda, bestätigt, dass sein Kämmerer Gerhard und Gerlach von Rombach, Bürger von Fulda, einige Äcker vor dem Kohlhauser Tor, die sie von Truchsess Konrad und der edlen Kunigunde, der Witwe des fuldischen Bürgers Engelhelm, erworben hatten, dem Stift Johannesberg [Gem. Fulda, Lkr. Fulda] übertragen haben.
Vgl. zur Propstei Johannesberg Germania Benedictina Bd. VII, S. 445-455.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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Namensnennung 4.0 International