Godefrid Graf von Arnsberg (Arnes-) bekundet, der Ritter Hermann gen. von Elspe (Elsepe), sein Ministeriale, habe seinen Haupthof (curtim) in "Buole" [nach WUB Beulerhof bei Estinghausen (nördlich von Hövel)], den er von ihm zu Lehen hatte, in seine Hand aufgelassen und diesen mit allem Zubehör dem Konvent der Nonnen in Oelinghausen (Olinchusen) verkauft. Der Graf überträgt wegen seines Seelenheils das Eigentumsrecht an diesem Hof dem Kloster für immer, und zwar frei von jeder Vogtei. Ambrosius, Dinggraf von Eimer (Embere) [Ober- bzw. Niedereimer westlich von Arnsberg], bestätigt diese Übertragung an dem Ort, der Wennigloh (Emmenlo) [nach Lindner (Die Veme, 1888, S. 105) Wennigloh westlich von Arnsberg] genannt wird, an seinem Gericht, das in der Volkssprache Freigericht (vriedinc) heißt. Siegelankündigung des Grafen Godefrid. Zeugen: Herenfrid, Pfarrer von Hüsten (de Hustene), und Godefrid, Pfarrer von Enkhausen (Ekkinchusen), die Priester Heinrich und Albert, die Edelherren Hermann von Rüdenberg (Ruoden-), Jonathas von Ardey, Heinrich Schwarz (Niger), Theodericus von Ellere, Rudolph, Wecelinus, Hermann von Elspe (Elsepe) und sein Sohn Rutger, Theodericus (Thoede-) Uilarich, Albert von Sunnere, Hedenricus, die Ritter Gottschalk, Arnold, Renold, Hildeger. Datum 1244 Nov. 22 (in festo sancte Cecilie, X Kalendas Decembris).