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Dokumente zur Biographie Kurt Gersteins
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Enthält u.a.: Befragungsprotokolle K.G.s durch Commandanten Beckhardt und Mattei, 1945; Korrespondenz betr. Degesch-Rechnungen für Zyklon B zwischen K.G. und Gerhard Peters, 1944-1946 (!); Protokoll der Vernehmung K.G.s im Hotel "Zum Mohren" in Rottweil durch Major D.C. Evans und Mr. J. Haught, 1945; Bestätigung des Kontaktes von K.G. und Göran von Otter 1942 aus Schweden, 1949; Gerstein-Berichte (englisch) vom 06.05.1945 und (französisch) vom 26.04.1945; eidesstattliche Erklärung H.U. Kaufmanns (stellvertretender Geschäftsführer der Degesch) zum Einsatz von Zyklon B, 1947; Vernehmungsprotokoll Elfriede Gersteins in der Strafsache Adolf Eichmann, 1961; pathologischer Bericht des Dr. Piedelievres (Medizin-Experte des Tribunal de la Seine) über K.G., 1945; Brief Ludwig Gersteins an Elfriede Gerstein zur Nachkriegsituation, 1946; Schriftwechsel zwischen Martin Niemöller, Kurt Rehling und Elfriede Gerstein u.a. zum Verbleib K.G.s, 1946; Bericht Herbert Weißelbergs über die Aussagen Karl Bucks (ehemaliger Mitgefangener K.G.s im Cherche-Midi), 1967; eidesstattliche Erklärung Kurt Rehlings zu K.G., 1949; Organigramm der SS aus "Der Spiegel", 1967; Diverse Aussagen zu den allgemeinen Verhältnissen im Cherche-Midi und zu Begegnungen mit K.G.
Darin u.a.: Druckschrift: Der Gerstein-Bericht in "Dokumentation zur Massenvergasung", Schriftenreihe der Bundeszentrale für Heimatdienst, 1962
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.