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Spezialia, Band 7: 1. Mai bis 20. Mai 1923
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K 203 Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg
Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg >> 4. Sammelakten zum besetzten Teil des Regierungsbezirks Münster: Spezialia
1923
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Übergriff der französischen Besatzer auf die Zeche Waltrop (Bedrohung durch Überschwemmung), April 1923 - Vergewaltigung eines ungenannten jungen Mädchens durch 10 bis 12 französische Soldaten in Duisburg, April 1923 - Auszug aus den Tagesberichten vom 23. bis 30. März 1923 des Weichenwärters Oberhoff aus Lenkerbeck bei Sinsen - Kollaboration mit den französischen Besatzern: Beispiel für französische Aufträge und Beobachtung des vermeintlichen Spions Josef Sladek - Fragebogen an die Unterbezirksleitungen zur von den Unionisten geplanten Sonderverteilung von Mehl (Ruhrhilfe), März 1923 - Einrichtung einer Meldesammelstelle bei der Regierung Münster, Januar 1923 - Suche nach einem Werbebüro der französischen Besatzer in Köln zur Anwerbung von Eisenbahnern, März 1923 - Prüfung der Notwendigkeit von beschleunigter Entschädigung von geschädigten Landwirten im Besatzungsgebiet mit Klageschrift der Landwirte, März 1923 - Suche nach dem Polizeirat von Hollmann, Leiter des Polizeiamts Gladbeck, März 1923 - Ermittlungen gegen Unbekannt in der Angelegenheit der körperlichen Verletzung des Polizeibeamten Schneider in Niederscholven bei Buer, Februar bis April 1923 - Ermittlungen zur Ermordung von zwei französischen Offizieren durch Unbekannt in Buer, April 1923 - Listen von von den Franzosen im besetzten Gebiet getöteten deutschen Personen mit Namens-, Orts-, Zeit- und Berufsangaben sowie Angabe von Grund und Art der Tötung, 15. Januar bis 20. März, 3. März bis 10. April 1923 - Kostenrechnungen für Überführung von belgischen und französischen Deserteuren an die Schutzpolizei in Magdeburg, April 1923 - Liste der Polizeieinheiten der Regierungsbezirke Düsseldorf, Münster und Arnsberg und ihren Verbleib, 24. März 1923 - Namentliche Aufstellung der aus dem Regierungsbezirk Münster ausgewiesenen und durch die Hilfsstelle betreuten Beamten, März 1923 - Summarische Meldung der Zentral-Fürsorgestelle für vertriebene Inlandsdeutsche in Münster, Gallitzinstr. 13, an das Besatzungsdezernat beim Regierungspräsidenten von Münster von 610 betreuten "Ruhrflüchtlingen" vom 17. Februar bis 25. März 1923, davon 67 ledige Personen und 1 Familie mit 5 Personen aus dem Regierungsbezirk - Summarische Berichte über die Zahl der Ausgewiesenen, Freiheitsstrafen, Höhe der Geldstrafen im Regierungsbezirk Münster vom 5., 13., 21. April 1923 - Bericht über verbotene Zeitungen, April 1923 - Bericht von Karl Nagel über die Arbeit von drei Deutschen im Dienste der Franzosen auf der Zeche Blumenthal in Recklinghausen, April 1923 - Bericht über Festnahme eines Bürgers durch zwei französische Gendarmen in der Straßenbahn Herne - Recklinghausen, April 1923 - Misshandlung des Polizeioffiziers Loch durch französische Besatzungstruppen in französischer Gefangenschaft vom 26. Februar bis 3. März 1923 - Körperverletzung des Lokomotivführers Jmart durch französische Soldaten bei seinem Versuch der Beleuchtung des Bahnhofs in Recklinghausen, Januar 1923 - Fluchtbewegungen der Eheleute Schmidt in Bork, 1923 - Misshandlung des 25-jährigen Ernst Schulte-Oestrich durch französische Besatzungstruppen unter Führung von Kapitain Compte de St. Mais in Hochlar bei Recklinghausen, April 1923 - Mord an Kriminalbeamten Burghoff und Elektromonteur Wittershagen in Buer durch französische Soldaten sowie Unterlagen zur Obduktion, April 1923 (vgl. Nr. 66, 88, 91) - Überfall auf den Markenmeister Friedrich Kempka durch französische Soldaten an der Kanalbrücke Natrop - Bericht des Oberbürgermeisters Zimmermann von Buer zur Einquartierung der französischen Soldaten in Buer - Beschädigung einer Eisenbahnbrücke vermutlich als deutscher Sabotageakt, April 1923 - Besetzung der Zeche Waltrop durch Besatzungstruppen, Ostermontag 1923 - Besetzung der Stadt Haltern, dann Rückzug bis zur Lippebrücke, April 1923 - Verhaftung von Dr. Klausener, Landrat von Recklinghausen, nach dessen Beschwerden über die Verhältnisse in Marl nach dem "erfolgten Truppenwechsel" beim Generalkommissar der belgischen Besatzungsstreitkraft in Sterkrade, April bis Mai 1923 - Verhältnisse bei der Polizei in Marl nach der Besetzung, April 1923 - Unerlaubter Viehhandel von Deutschen in Süddeutschland für die Besatzungstruppen, April 1923 - Verhältnisse der belgischen Besatzungskräfte in Bottrop: Plünderungen von Belgiern auf dem Schweinemarkt, Arbeit auf den Zechen in Bottrop mit Ausnahme der besetzten Zeche Rheinbaben - Bericht über Äußerungen des vermeintlichen Spions Josef Sladek über seine Teilnahme an einer Besprechung mit dem Oberpräsidenten und Vertretern der Großindustrie - Bericht über Pläne der Kommunisten zum Einsammeln von Waffen beim Rückzug der Belgier, Holsterhausen, April 1923
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.