Nervenklinik, Verwaltungs- und Personalakten (Bestand)
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UAT 308/
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E Klinikum >> Ei Nervenklinik >> Nervenklinik (1893-)
1894-1970
Bestandsbeschreibung: Übernommen: 1981/82 und 1995.
Bestandsgeschichte
Die Unterlagen wurden dem Universitätsarchiv 1982 übergeben, ein Nachtrag folgte im Jahr 1995. Der Bestand enthält als Fremdprovenienz Akten der "Wissenschaftlichen Akademie Tübingen des NSD-Dozentenbunds", die 1937 gegründet wurde und deren "Wissenschaftlicher Leiter" als "Wissenschaftsreferent" des Dozentenbundes der Direktor der Universitätsnervenklinik, Prof. Hermann Hoffmann, gewesen ist.
Bestandsbearbeitung
Der Bestand wurde in den Jahren 1982 und 1983 von Frau Constanze Beck durch zwei Karteien (Kartei 308/1-146: Verwaltungsakten; Kartei 308/111-3429: Personalakten) erschlossen. Im Jahr 1999 wurde die Kartei 308/1-146 von Herrn stud. theol. Henrik Fritzsche für die EDV erfasst. Anschließend wurden die Titelaufnahmen von Dr. Michael Wischnath unter sachlichen Gesichtspunkten grob geordnet. Eine Überprüfung der Titelaufnahmen sowie die Bewertung nach archivarischen Grundsätzen steht noch aus.
Benutzungsbeschränkungen
Bei einem Teil der hier nachgewiesenen Unterlagen handelt es sich um Schriftgut, das Informationen zu individuellen Patienten enthält. Für diese Unterlagen gelten die gleichen Benutzungsregelungen wie für die eigentlichen Patientenakten, die in den Beständen UAT 309, UAT 648 und UAT 669 überliefert sind.
Ergänzende Überlieferung
Im Bestand eingeschlossen sind Unterlagen, die dem Nachlass von
Unterlagen aus der Tätigkeit von
UAT 310 Nervenklinik (Lehrmaterial) (um 1900 - um 1950)
UAT 444 Nachlaß Konrad Ernst (1903-1997)
UAT 550 Familienarchiv Hoffmann (1655 - um 1940)
UAT 749 Nachlass Ernst Kretschmer
Inhalt:
1. Klinikverwaltung allgemein:
··Behördenkorrespondenz, Erlasse (UAT 308/9-11: 3 Nrn, 1894-1927, 1956-1960).
·Haushalts- und finanzielle Angelegenheiten, Belegungsverträge, Verpflegung (UAT 308/12-29, 31, 139-145: 26 Nrn, 1904-1963).
·Krankenkassen (UAT 308/63: 1 Nr., 1912-1920).
·Bauangelegenheiten, Inventar (UAT 308/94-98: 5 Nrn, 1898-1959).
·Personal (UAT 308/57-59: 3 Nrn, 1923-1937).
·Personalakten (3.283 Nrn, 1894-1970).
·Deutsche Arbeitsfront (UAT 308/146: 1 Nr., 1934-1938).
2. Patienten:
··Anmeldungen (UAT 308/61-62, 127-138: 14 Nrn, 1938-1944, 1949-1960).
·Aufnahmen, Verlegungen, Entlassungen (UAT 308/60, 66-67, 70: 4 Nrn, 1898-1897, 1938-1948).
·Todesfälle (UAT 308/68-69: 2 Nrn, 1894-1947).
·Behandlung, Pflegeberichte (UAT 308/105-125: 22 Nrn, 1937-1953).
·Benutzung, Abgabe von Krankengeschichten (UAT 308/71, 126: 2 Nrn, 1931-1954).
·Monatsberichte, Reichs-Irrenstatistik (UAT 308/30, 72-88, 147: 19 Nrn, 1894-1943, 1945-1949).
·Abtreibungen (UAT 308/64: 1 Nr., 1945-1946).
·Erbgesundheitspflege, Wiedergutmachung (UAT 308/65, 102: 2 Nrn, 1935-1960).
·Kriegsneurose, Reservelazarett, Beratender Psychiater beim Wehrkreisarzt V (UAT 308/89-93: 4 Nr., 1914-1918, 1941-1944).
3. Forschung, Universitätsangelegenheiten:
··Experimentelles-physiologisches Labor, Forschungsstelle (UAT 308/1-8: 8 Nrn, 1949-1958).
·Wissenschaftliche Vereinigungen, Forschungseinrichtungen (UAT 308/35-36, 40, 148: 4 Nrn, 1913-1928, 1939-1947).
·Tagungen (UAT 308/32-34: 3 Nrn, 1917-1925, 1945-1950).
·Wissenschaftliche Arbeiten, Manuskripte (UAT 308/100, 103: 2 Nrn, 1928, 1944).
4. Vermischter Schriftwechsel der Direktoren, auch privater und privatdienstlicher Art:
··Robert Gaupp (UAT 308/41-43: 3 Nrn, 1911-1936). Übernommen: 1981/82. Unterlagen, die Gaupps Nachlass zuzurechnen sind, und mit Abgaben der Psychiatrischen Universitätsklinik in das Archiv gelangten. Inhalt: Schriftwechsel als Direktor der Tübinger Nervenklinik, auch privater und privatdienstlicher Art (UAT 308/41-43: 3 Nrn, 1911-1936).
·Hermann Hoffmann (UAT 308/44: 1 Nr., 1937-1945).
·Ernst Kretschmer (UAT 308/45-49: 5 Nrn, 1944-1955).
·Johannes Hirschmann (UAT 308/50-54: 5 Nrn, 1950-1952).
·Alfred Lorenzer (UAT 308/55-56: 2 Nrn, 1955-1958).
5. NS-Dozentenakademie (UAT 308/37-39: 3 Nrn, 1937-1940).
Bestandsgeschichte
Die Unterlagen wurden dem Universitätsarchiv 1982 übergeben, ein Nachtrag folgte im Jahr 1995. Der Bestand enthält als Fremdprovenienz Akten der "Wissenschaftlichen Akademie Tübingen des NSD-Dozentenbunds", die 1937 gegründet wurde und deren "Wissenschaftlicher Leiter" als "Wissenschaftsreferent" des Dozentenbundes der Direktor der Universitätsnervenklinik, Prof. Hermann Hoffmann, gewesen ist.
Bestandsbearbeitung
Der Bestand wurde in den Jahren 1982 und 1983 von Frau Constanze Beck durch zwei Karteien (Kartei 308/1-146: Verwaltungsakten; Kartei 308/111-3429: Personalakten) erschlossen. Im Jahr 1999 wurde die Kartei 308/1-146 von Herrn stud. theol. Henrik Fritzsche für die EDV erfasst. Anschließend wurden die Titelaufnahmen von Dr. Michael Wischnath unter sachlichen Gesichtspunkten grob geordnet. Eine Überprüfung der Titelaufnahmen sowie die Bewertung nach archivarischen Grundsätzen steht noch aus.
Benutzungsbeschränkungen
Bei einem Teil der hier nachgewiesenen Unterlagen handelt es sich um Schriftgut, das Informationen zu individuellen Patienten enthält. Für diese Unterlagen gelten die gleichen Benutzungsregelungen wie für die eigentlichen Patientenakten, die in den Beständen UAT 309, UAT 648 und UAT 669 überliefert sind.
Ergänzende Überlieferung
Im Bestand eingeschlossen sind Unterlagen, die dem Nachlass von
Unterlagen aus der Tätigkeit von
UAT 310 Nervenklinik (Lehrmaterial) (um 1900 - um 1950)
UAT 444 Nachlaß Konrad Ernst (1903-1997)
UAT 550 Familienarchiv Hoffmann (1655 - um 1940)
UAT 749 Nachlass Ernst Kretschmer
Inhalt:
1. Klinikverwaltung allgemein:
··Behördenkorrespondenz, Erlasse (UAT 308/9-11: 3 Nrn, 1894-1927, 1956-1960).
·Haushalts- und finanzielle Angelegenheiten, Belegungsverträge, Verpflegung (UAT 308/12-29, 31, 139-145: 26 Nrn, 1904-1963).
·Krankenkassen (UAT 308/63: 1 Nr., 1912-1920).
·Bauangelegenheiten, Inventar (UAT 308/94-98: 5 Nrn, 1898-1959).
·Personal (UAT 308/57-59: 3 Nrn, 1923-1937).
·Personalakten (3.283 Nrn, 1894-1970).
·Deutsche Arbeitsfront (UAT 308/146: 1 Nr., 1934-1938).
2. Patienten:
··Anmeldungen (UAT 308/61-62, 127-138: 14 Nrn, 1938-1944, 1949-1960).
·Aufnahmen, Verlegungen, Entlassungen (UAT 308/60, 66-67, 70: 4 Nrn, 1898-1897, 1938-1948).
·Todesfälle (UAT 308/68-69: 2 Nrn, 1894-1947).
·Behandlung, Pflegeberichte (UAT 308/105-125: 22 Nrn, 1937-1953).
·Benutzung, Abgabe von Krankengeschichten (UAT 308/71, 126: 2 Nrn, 1931-1954).
·Monatsberichte, Reichs-Irrenstatistik (UAT 308/30, 72-88, 147: 19 Nrn, 1894-1943, 1945-1949).
·Abtreibungen (UAT 308/64: 1 Nr., 1945-1946).
·Erbgesundheitspflege, Wiedergutmachung (UAT 308/65, 102: 2 Nrn, 1935-1960).
·Kriegsneurose, Reservelazarett, Beratender Psychiater beim Wehrkreisarzt V (UAT 308/89-93: 4 Nr., 1914-1918, 1941-1944).
3. Forschung, Universitätsangelegenheiten:
··Experimentelles-physiologisches Labor, Forschungsstelle (UAT 308/1-8: 8 Nrn, 1949-1958).
·Wissenschaftliche Vereinigungen, Forschungseinrichtungen (UAT 308/35-36, 40, 148: 4 Nrn, 1913-1928, 1939-1947).
·Tagungen (UAT 308/32-34: 3 Nrn, 1917-1925, 1945-1950).
·Wissenschaftliche Arbeiten, Manuskripte (UAT 308/100, 103: 2 Nrn, 1928, 1944).
4. Vermischter Schriftwechsel der Direktoren, auch privater und privatdienstlicher Art:
··Robert Gaupp (UAT 308/41-43: 3 Nrn, 1911-1936). Übernommen: 1981/82. Unterlagen, die Gaupps Nachlass zuzurechnen sind, und mit Abgaben der Psychiatrischen Universitätsklinik in das Archiv gelangten. Inhalt: Schriftwechsel als Direktor der Tübinger Nervenklinik, auch privater und privatdienstlicher Art (UAT 308/41-43: 3 Nrn, 1911-1936).
·Hermann Hoffmann (UAT 308/44: 1 Nr., 1937-1945).
·Ernst Kretschmer (UAT 308/45-49: 5 Nrn, 1944-1955).
·Johannes Hirschmann (UAT 308/50-54: 5 Nrn, 1950-1952).
·Alfred Lorenzer (UAT 308/55-56: 2 Nrn, 1955-1958).
5. NS-Dozentenakademie (UAT 308/37-39: 3 Nrn, 1937-1940).
3424 Nrn; 9,90 lfm
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ