Protokoll Nr. 112/88.- Umlauf am 11. Oktober 1988: Bd. 2
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BArch DY 30/64825
DY 30-J IV 2/3A/4746
BArch DY 30 Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
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1988
Enthält:
Reinschrift: DY 30/J IV 2/3/4314
Arbeitsprotokoll: DY 30/J IV 2/3A/ 4746
Beschlussauszüge: DY 30/5681
Im Umlauf wurde bestätigt: 1. Kampfdemonstration der Berliner Werktätigen anläßlich des 70. Jahrestages der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg am Sonntag, dem 15. Januar 1989 - 2. Veränderung in der Besetzung der Funktion eines Beraters des ZK der SED bei der Sandinistischen Front der Nationalen Befreiung Nikaraguas (FSLN) (Schelhas - Herrmann) - 3. Entsendung eines Lektors des ZK der SED zu den Zentralkomitees der kommunistischen Partei Argentiniens und Uruguays - 4. Besuch des Stellvertreters des Außenministers der Republik Nikaragua, Genossen Victor Hugo Tinoco, zu politischen Konsultationen vom 20. - 21. Oktober 1988 in der DDR - 5. Entsendung einer Delegation des Zentralvorstandes der VdgB anläßlich der Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe und dem Deutschen Bauernverband vom 18. - 24. Oktober 1988 in die BRD - 6. Entsendung einer Delegation der DDR zur Teilnahme an der 46. Tagung des Holzkomitees der UN-Wirtschaftskommission für Europa (ECE) vom 11. - 14. Oktober 1988 in Genf (Schweiz) - 7. Reise des Stellvertreters des Ministers für Kultur, Genossen Dr. Dietmar Keller, vom 28. - 30. Oktober 1988 nach Bonn, BRD - 8. Reise zum Originalvergleich an das Internationale Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam (Niederlande) - 9. Teilnahme an einem Internationalen Seminar zu Verfassungs- und Rechtsfragen Namibias vom 15. - 26. Oktober 1988 in Lusaka - 10. Reise des Genossen Dr. Günther Hipp, Betriebsdirektor des VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau, für 4 Tage in der Zeit vom 17. - 21. Oktober 1988 nach Italien zur Fa. Comau Turin - 11. Reise des Genossen Richard Sperl zum Studienzentrum Karl-Marx-Haus Trier - 12. Reise des Genossen Dr. Frank Adler vom 1. - 6. November 1988 nach Leiden (Niederlande) - 13. Entsendung des Deutschen Theaters in die BRD - 14. Gastspiel des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig in der BRD - 15. Urlaubsreise des Genossen Erich Haase, Staatssekretär im Ministerium für Materialwirtschaft, nach Zypern - 16. Todesfall Genosse Ernst Hermann Meyer, Mitglied des Zentralkomitees der SED, Mitglied der Akademie der Künste der DDR, Ehrenpräsident des Verbandes der Komponisten und Musikwissenschaftler der DDR
Reinschrift: DY 30/J IV 2/3/4314
Arbeitsprotokoll: DY 30/J IV 2/3A/ 4746
Beschlussauszüge: DY 30/5681
Im Umlauf wurde bestätigt: 1. Kampfdemonstration der Berliner Werktätigen anläßlich des 70. Jahrestages der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg am Sonntag, dem 15. Januar 1989 - 2. Veränderung in der Besetzung der Funktion eines Beraters des ZK der SED bei der Sandinistischen Front der Nationalen Befreiung Nikaraguas (FSLN) (Schelhas - Herrmann) - 3. Entsendung eines Lektors des ZK der SED zu den Zentralkomitees der kommunistischen Partei Argentiniens und Uruguays - 4. Besuch des Stellvertreters des Außenministers der Republik Nikaragua, Genossen Victor Hugo Tinoco, zu politischen Konsultationen vom 20. - 21. Oktober 1988 in der DDR - 5. Entsendung einer Delegation des Zentralvorstandes der VdgB anläßlich der Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe und dem Deutschen Bauernverband vom 18. - 24. Oktober 1988 in die BRD - 6. Entsendung einer Delegation der DDR zur Teilnahme an der 46. Tagung des Holzkomitees der UN-Wirtschaftskommission für Europa (ECE) vom 11. - 14. Oktober 1988 in Genf (Schweiz) - 7. Reise des Stellvertreters des Ministers für Kultur, Genossen Dr. Dietmar Keller, vom 28. - 30. Oktober 1988 nach Bonn, BRD - 8. Reise zum Originalvergleich an das Internationale Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam (Niederlande) - 9. Teilnahme an einem Internationalen Seminar zu Verfassungs- und Rechtsfragen Namibias vom 15. - 26. Oktober 1988 in Lusaka - 10. Reise des Genossen Dr. Günther Hipp, Betriebsdirektor des VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau, für 4 Tage in der Zeit vom 17. - 21. Oktober 1988 nach Italien zur Fa. Comau Turin - 11. Reise des Genossen Richard Sperl zum Studienzentrum Karl-Marx-Haus Trier - 12. Reise des Genossen Dr. Frank Adler vom 1. - 6. November 1988 nach Leiden (Niederlande) - 13. Entsendung des Deutschen Theaters in die BRD - 14. Gastspiel des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig in der BRD - 15. Urlaubsreise des Genossen Erich Haase, Staatssekretär im Ministerium für Materialwirtschaft, nach Zypern - 16. Todesfall Genosse Ernst Hermann Meyer, Mitglied des Zentralkomitees der SED, Mitglied der Akademie der Künste der DDR, Ehrenpräsident des Verbandes der Komponisten und Musikwissenschaftler der DDR
Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED), 1946-1989
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:34 MESZ
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