Briefwechsel Weinlands mit [Carl Friedrich Wilhelm] von Nettelbladt betreffend u. a. Familienangelegenheiten des herzoglich-mecklenburgischen Hauses und Neubesetzung von Regierungsämtern in Mecklenburg
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 53/1 Bü 117
J 53 Bü 9
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 53/1 Papiere Weinland und Feuerbach
Papiere Weinland und Feuerbach >> Papiere Weinland >> 4. Persönliche und familiäre Angelegenheiten
1781-1811
Enthält u.a.: Nachrichten über Persönlichkeiten der Stadt Rostock, Verkauf von Weinlands Haus in Rostock an Archivar Lange, Rückzahlung der Weinland geschuldeten Kapitalien durch Rostocker Bürger an Baron von Nettelbladt, Verwaltung dieser Gelder und jährliche Übersendung der Zinsen an Weinland, Familienangelegenheiten derer von Nettelbladt, insbesondere Geburt des zweiten Sohnes Christian Ehrhard und Tod von Nettelbladts Frau [Christiane Eberhardine], Übernahme der Patenschaft für Christian Ehrhard durch Weinland, Erziehung und Ausbildung von Nettelbladts ältestem Sohn [Carl Christian Friedrich] Wilhelm, Besuch von Weinlands ältestem Sohn Carl Christian Friedrich Gottlieb in Rostock und Aufenthalt seines zweiten Sohnes August Johann Friedrich als Hauslehrer des Christian Ehrhard in Rostock, dessen weitere Ausbildung bei der Herrnhuter Brüdergemeinde in Hennersorff und in Tübingen, Vormundschaft Weinlands während seiner Studienzeit in Tübingen und Verwaltung des von Baron von Nettelbladt zum Studium zur Verfügung gestellten Geldes, theologische Themen (darunter nur wenige Antwortschreiben Weinlands)
Darin:
- Senator Stange an Weinland: berichtet über die Sendung eines halben Ankers Wein im Auftrag Weinlands an Konsistorialrat Mauritii (Ausfertigung), 20. Juni 1796;
- Pastor Wiggers an Weinland: bedankt sich für ein übermitteltes Geschenk und berichtet über seine Familie sowie über Ereignisse in Bistow (Ausfertigung), 1. November 1797;
- Schreiben des Christian Ehrhard an seinen Vater, Baron von Nettelbladt betreffend seine Unterkunft in Tübingen und die bisher entstandenen bzw. bis Weihnachten noch entstehenden Unkosten (Ausfertigung), 26. Oktober 1808;
- Briefe Baron von Nettelbladts an seinen Sohn betreffend dessen Studium und religiöse Bildung (2 Schriftstücke) 6. März und [30]. April 1809 (Ausfertigungen);
- Johana Seidler an Weinland: bittet Weinland, ihren Geschwistern und Freunden in Esslingen die in ihrem Brief aufgeführten Nachrichten von ihrer Familie zu übermitteln (Ausfertigung), 6. November 1810
Darin:
- Senator Stange an Weinland: berichtet über die Sendung eines halben Ankers Wein im Auftrag Weinlands an Konsistorialrat Mauritii (Ausfertigung), 20. Juni 1796;
- Pastor Wiggers an Weinland: bedankt sich für ein übermitteltes Geschenk und berichtet über seine Familie sowie über Ereignisse in Bistow (Ausfertigung), 1. November 1797;
- Schreiben des Christian Ehrhard an seinen Vater, Baron von Nettelbladt betreffend seine Unterkunft in Tübingen und die bisher entstandenen bzw. bis Weihnachten noch entstehenden Unkosten (Ausfertigung), 26. Oktober 1808;
- Briefe Baron von Nettelbladts an seinen Sohn betreffend dessen Studium und religiöse Bildung (2 Schriftstücke) 6. März und [30]. April 1809 (Ausfertigungen);
- Johana Seidler an Weinland: bittet Weinland, ihren Geschwistern und Freunden in Esslingen die in ihrem Brief aufgeführten Nachrichten von ihrer Familie zu übermitteln (Ausfertigung), 6. November 1810
1 Bü
Akten
Deutsch
siehe auch Bü 133
Lange, Archivar in Rostock
Mauritii, Konsistorialrat in Rostock
Nettelbladt, Carl Christian Friedrich Wilhelm, Sohn von Carl Friedrich Wilhelm v. N.
Nettelbladt, Carl Friedrich Wilhelm, Baron von
Nettelbladt, Christian Ehrhard, Sohn von Carl Friedrich Wilhelm v. N.
Nettelbladt, Christiane Eberhardine, Frau von Carl Friedrich Wilhelm v. N.
Seidler, Johanna; Rostock
Stange, Senator in Rostock
Weinland, August Johann Friedrich, Sohn von Eberhard Friedrich W.
Weinland, Carl Christian Friedrich Gottlieb, Sohn von Eberhard Friedrich W.
Wiggers, Pastor in Bistow
Hennersdorf, ehem. Kr. Luckau, Brandenburg; Herrnhuter Brüdergemeinde
Rostock HRO
Tübingen TÜ
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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