Hüttenamt Wasseralfingen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 144
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Finanzministerium >> Hüttenämter
1805-1904
Überlieferungsgeschichte
In Wasseralfingen wurde 1635 mit dem Erzabbau begonnen; seit 1671 bestand dort ein von der Fürstpropstei Ellwangen betriebenes Eisenschmelzwerk. Dieses fiel 1802/03 an Württemberg. In der Folgezeit unterstand es dem Salinen- und Bergbaudepartement, seit 1817 dem Bergrat. 1856 übernahm es die die Produktion des aufgelösten Werks Unterkochen, in den 1920er Jahren die des Werks Abtsgmünd. 1921 wurden die württembergischen Hüttenwerke privatisiert. Der vorliegende Bestand enthält einige 1931 von den Schwäbischen Hüttenwerken an das Staatsarchiv abgegebene Akten aus dem 19. Jahrhundert. Die dazugehörigen Rechnungen finden sich heute in Bestand F 1/144. Für die Überlieferung aus ellwangischer Zeit ist Bestand B 449i heranzuziehen. Weitere Unterlagen sind in dem zwischenzeitlich im Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg lagernden Firmenarchiv der Schwäbischen Hüttenwerke zu erwarten.
Vorbemerkung: Nach der Aufhebung der staatlichen Verwaltung der württembergischen Hüttenwerke und ihrer Umwandlung in die "Schwäbischen Hüttenwerke G.m.b.H." im Jahr 1921 betrieb das Finanzministerium, Bauabteilung, als Nachfolgebehörde des ehemaligen Bergrats bzw. der Bau- und Bergdirektion seit dem Jahr 1926 die Ablieferung der älteren Akten der Hüttenwerke an die Staatsarchive. Nach der ersten Aktenablieferung durch das Hüttenwerk Abtsgmünd im Jahr 1931 gab im selben Jahr auch das Hüttenwerk Wasseralfingen 5 Säcke mit älteren Akten ab. In der Hauptsache handelte es sich um Rechnungsbände aus der Zeit vor 1803, die jetzt im Repertorium B 384, Ellwanger Rechnungen, Bd. II, Nr. 7901a - 8294, verzeichnet sind. Die Akten und Bände nach 1803 wurden gleich nach dem Eintrag beim Staatsarchiv 1931 von K. O. Müller verzeichnet. Bei der Neuordnung und Verzeichnung der noch ungeordneten Akten der übrigen Hüttenämter durch den Angestellten Tremel unter Leitung des Unterzeichneten wurde auch der vorliegende Bestand nach dem allgemeinen Registraturschema der Hüttenämter neu geordnet. Der Bestand umfaßt jetzt 14 Nummern mit insgesamt 0,25 lfd. m. Ludwigsburg, November 1955 Dr. Stemmler
In Wasseralfingen wurde 1635 mit dem Erzabbau begonnen; seit 1671 bestand dort ein von der Fürstpropstei Ellwangen betriebenes Eisenschmelzwerk. Dieses fiel 1802/03 an Württemberg. In der Folgezeit unterstand es dem Salinen- und Bergbaudepartement, seit 1817 dem Bergrat. 1856 übernahm es die die Produktion des aufgelösten Werks Unterkochen, in den 1920er Jahren die des Werks Abtsgmünd. 1921 wurden die württembergischen Hüttenwerke privatisiert. Der vorliegende Bestand enthält einige 1931 von den Schwäbischen Hüttenwerken an das Staatsarchiv abgegebene Akten aus dem 19. Jahrhundert. Die dazugehörigen Rechnungen finden sich heute in Bestand F 1/144. Für die Überlieferung aus ellwangischer Zeit ist Bestand B 449i heranzuziehen. Weitere Unterlagen sind in dem zwischenzeitlich im Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg lagernden Firmenarchiv der Schwäbischen Hüttenwerke zu erwarten.
Vorbemerkung: Nach der Aufhebung der staatlichen Verwaltung der württembergischen Hüttenwerke und ihrer Umwandlung in die "Schwäbischen Hüttenwerke G.m.b.H." im Jahr 1921 betrieb das Finanzministerium, Bauabteilung, als Nachfolgebehörde des ehemaligen Bergrats bzw. der Bau- und Bergdirektion seit dem Jahr 1926 die Ablieferung der älteren Akten der Hüttenwerke an die Staatsarchive. Nach der ersten Aktenablieferung durch das Hüttenwerk Abtsgmünd im Jahr 1931 gab im selben Jahr auch das Hüttenwerk Wasseralfingen 5 Säcke mit älteren Akten ab. In der Hauptsache handelte es sich um Rechnungsbände aus der Zeit vor 1803, die jetzt im Repertorium B 384, Ellwanger Rechnungen, Bd. II, Nr. 7901a - 8294, verzeichnet sind. Die Akten und Bände nach 1803 wurden gleich nach dem Eintrag beim Staatsarchiv 1931 von K. O. Müller verzeichnet. Bei der Neuordnung und Verzeichnung der noch ungeordneten Akten der übrigen Hüttenämter durch den Angestellten Tremel unter Leitung des Unterzeichneten wurde auch der vorliegende Bestand nach dem allgemeinen Registraturschema der Hüttenämter neu geordnet. Der Bestand umfaßt jetzt 14 Nummern mit insgesamt 0,25 lfd. m. Ludwigsburg, November 1955 Dr. Stemmler
14 Büschel (0,3 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ