Staatliches Forstamt Giengen/Brenz (mit Vorläufern, inbesondere Bolheim) (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 605/22
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt >> Staatliche Forstämter 'neuer Ordnung' (ab 1902)
1852-1972 (Va ab 1819, Na bis 2001)
Überlieferungsgeschichte
Das Staatliche Forstamt Giengen a. d. Brenz ging 1902 aus dem Revieramt Giengen des Forstamts "alter Ordnung" Heidenheim hervor. Giengen hatte schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts Herbrechtingen als Sitz des Forstamts abgelöst. Mit dem Jahr 1975 wurden große Teile des Bezirks des aufgelösten Forstamts Bolheim und ein kleinerer Gebietsteil des Forstamts Langenau durch das Forstamt Giengen übernommen. Seit 2005 ist der Amtsbezirk Teil des Fachbereichs Forsten des Landkreises Heidenheim.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand besteht aus einem kleinen Zugang von 1989, der durch Provenienzentrennung zustande kam (Übernahme Dr. Nicole Bickhoff-Böttcher), dem Zugang 1998/12 (Übernahme Dr. Barbara Hoen) und Zugang 2005/70 (Übernahme Dr. Elke Koch). Die Bestellnummern 1-7 wurden 1989 von Petra Schad verzeichnet, die übrigen 171 Büschel 2009 von Karl-Heinz Panse. Die Verzeichnung von 2009 erfolgte auf Grundlage der Ablieferungslisten, die besonders bei Zugang 2005/70 durch längere Nacharbeiten ergänzt werden mussten.
Das Staatliche Forstamt Giengen a. d. Brenz ging 1902 aus dem Revieramt Giengen des Forstamts "alter Ordnung" Heidenheim hervor. Giengen hatte schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts Herbrechtingen als Sitz des Forstamts abgelöst. Mit dem Jahr 1975 wurden große Teile des Bezirks des aufgelösten Forstamts Bolheim und ein kleinerer Gebietsteil des Forstamts Langenau durch das Forstamt Giengen übernommen. Seit 2005 ist der Amtsbezirk Teil des Fachbereichs Forsten des Landkreises Heidenheim.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand besteht aus einem kleinen Zugang von 1989, der durch Provenienzentrennung zustande kam (Übernahme Dr. Nicole Bickhoff-Böttcher), dem Zugang 1998/12 (Übernahme Dr. Barbara Hoen) und Zugang 2005/70 (Übernahme Dr. Elke Koch). Die Bestellnummern 1-7 wurden 1989 von Petra Schad verzeichnet, die übrigen 171 Büschel 2009 von Karl-Heinz Panse. Die Verzeichnung von 2009 erfolgte auf Grundlage der Ablieferungslisten, die besonders bei Zugang 2005/70 durch längere Nacharbeiten ergänzt werden mussten.
178 Büschel (6,8 lfd. m)
Bestand
Alfred Dehlinger: Württembergs Staatswesen in seiner geschichtlichen Entwicklung bis heute, Band I-2, Stuttgart 1951-1953 (insbes. §§ 351ff.).
Die Forstwirtschaft in Baden-Württemberg (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 9), Stuttgart 1960, 3. Auflage 1976.
Dreißig Jahre Landesforstverwaltung Baden-Württemberg (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 63), Stuttgart 1985.
Ferdinand Graner: Die Forstverwaltung Württembergs, Stuttgart 1910.
Claus Lischke, Über die Forstdirektion in Stuttgart nebst ihren Zugehörigkeiten. Bd. III: Forstamtsgruppe Alb. Hg. von der Forstdirektion Stuttgart, Stuttgart 2000.
Wilfried Ott: Die Entwicklung der Forstorganisation in Württemberg seit 1803 (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 54), (Diss.) Freiburg 1979.
Helmut Rau/Helmut Brandl: Zwei Jahrhunderte Forstgeschichte Baden-Württemberg: von der Königlich-Württembergischen Forstdirektion zur Forstdirektion Stuttgart, Freiburg 2000.
Die Forstwirtschaft in Baden-Württemberg (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 9), Stuttgart 1960, 3. Auflage 1976.
Dreißig Jahre Landesforstverwaltung Baden-Württemberg (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 63), Stuttgart 1985.
Ferdinand Graner: Die Forstverwaltung Württembergs, Stuttgart 1910.
Claus Lischke, Über die Forstdirektion in Stuttgart nebst ihren Zugehörigkeiten. Bd. III: Forstamtsgruppe Alb. Hg. von der Forstdirektion Stuttgart, Stuttgart 2000.
Wilfried Ott: Die Entwicklung der Forstorganisation in Württemberg seit 1803 (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 54), (Diss.) Freiburg 1979.
Helmut Rau/Helmut Brandl: Zwei Jahrhunderte Forstgeschichte Baden-Württemberg: von der Königlich-Württembergischen Forstdirektion zur Forstdirektion Stuttgart, Freiburg 2000.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
Hierarchie
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