Die Amtsverschreibung auf das Amt Angermund: Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg verschreibt dem Amtmann zu Angermund, Sybert van Trostorf, renten von 75 Goldgulden, 50 rader Gulden (1 rader Gulden = 24 rader albus) und 56 oberl. Gulden 17 alb. aus dem Zoll zu Düsseldorf (betr. die Verpfändung von Angerort: der verstorbene Gerhart van Trostorf hatte sie von Gerhart Steynhuss und Frau Bielgens Erben für 1000 Goldgulden und 500 overl. Gulden, und von Berndt van Steynten für 500 overl. Gulden eingelöst, dazu 1134 overl. Gulden am Schloss verbaut, dann war das Schloss für den verstorbenen Kanzler Johann Ghogreff eingelöst und der Witwe des van Trostorf Margrete van Hamerstein für 1000 Goldgulden und 500 overl. Gulden eine Rente aus dem Düsseldorfer Zoll, für 500 overl. Gulden aus dem Hof Medefort die Abgabe (25 par korns half rog und half hauer aus dem Broucherhof (Kellnerei Angermund) erlassen worden, und für 1134 overl. Gulden 6 alb. 11 hell. eine Rente aus der Kellnerei Angermund verschrieben worden, dazu kamen 500 Goldgulden, die der Kanzler dem Wolter von Plettenberg, Bewahrer zu Angermund, erlegt und die Sybert van Trostorf dem Kanzler wieder erstattet hatte. Es ist mit dem Amtmann S. von Trostorp verabredet, dass er die Bedienung des Amtes Angermund hinforder uss syner behuysung tun soll.