Vor Bonizeth van Lymborch, Äbtissin zu Herford, einigen sich Propst Hermannus Ouelsuyst, Dekan Conradus Wicht und das Kapitel von S. Johann und Dionys einerseits und Mutter Engell und das Süsternhaus vpp dem Hollande andererseits dahin, daß das Süsternhaus dem Kapitel zu den 4 Hochzeiten als Altaropfer jeweils für jede Süster 1 "Muter" liefert, für die Funeralia, die sie jährlich zwischen Invocavit (1. Fastensonntag) und Mittfasten für die verstorbenen Süstern mit Vigil und Seelmesse durch die Herren von S. Johann halten lassen, 1 Goldgulden gibt, bei der Seelmesse durch 4 Süstern die Präbende mit 4 Kerzen zu je 1/4 Pfund und 1/8 Wein zum Altar bringen läßt und den üblichen Lohn für Kaplan und Küster entrichtet. Ipso die beate Agnetis virginis et martiris.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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