Nachlass Heinrich Bockhorst (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA OL, Erw 95
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Nichtstaatliches Archivgut >> 3.3 Privates Archivgut >> 3.3.3 Wissenschaftliche / literarische Nachlässe sowie Einzelpersonen / Firmen
1707-2014
Enthält: Persönliches 1907-1965 (5); Familie 1900-1965 (5); Militärdienst, Weltkriege, Kriegerverein 1905-1968 (8); Tätigkeit als Lehrer 1900-1960 (27); Schulwesen und Lehrerschaft 1905-1968 (5); Essen in Oldenburg 1930-1969 (19); Selbstständige Veröffentlichungen zur Heimatgeschichte 1912-1959 (3); Aufsätze und Notizen 1894-1970 (60); Plattdeutsch 1935-1970 (10); Vereine 1908-1978 (17); Scherz und Gesang 1908-1955 (8); Korrespondenz 1913-1969 (9); Zeitungsausschnittsammlung 1920-1979 (30); Zeitungen und Zeitschriften1906-1983 (11); Sonstige Druckschriften, Fotos 1786-1966 (11); Privatwirtschaftliche Angelegenheiten 1910-1969 (10); Provenienzfremde Dokumente 1387-1965 (4); Verzeichnis des Nachlasses 2007-2014 (1)
Beschreibung: Erw 95 Nachlass Heinrich Bockhorst
Zeit: (1383) 1707-2014
Geschichte des Bestandsbildners: Heinrich Bockhorst (1886-1970) wuchs auf einem Hof in Schwege bei Dinklage auf und schlug nach dem Besuch des Seminars in Vechta den Lehrerberuf ein. Lehrer war er an verschiedenen Volksschulen des Oldenburger Landes, zum Schluss als Konrektor in Oldenburg. Ehrenamtlich war er im katholischen Lehrerverein tätig und fungierte als Schriftleiter der katholischen Schulzeitung. Wichtig war er für die Katholische Arbeiterbildungsbewegung (KAB), dessen Vorsitzender er in Oldenburg von 1952 bis 1957 war. 1960 erhielt er hierfür den päpstlichen Orden Pro ecclesia et pontifice. Aktiv war er zudem in der Heimatbewegung, aus seiner Hand stammen zahlreiche heimatgeschichtliche Arbeiten; hervorzuheben ist das Dorfbuch und die Dorfchronik von Essen i. O. und die 1968 herausgegebene Jubiläumsfestschrift. Er wurde Ehrenbürger von Essen und erhielt den Niedersächsischen Verdienstorden.
Bestandsgeschichte: Der Nachlass gibt die ganze Breite des Lebens und Wirkens von Heinrich Bockhorst wieder. Hervorzuheben sind vielleicht noch die Dokumente zur Geselligkeit vor 1930 (Scherz und Gesang) und die Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs, an dem er selbst teilnahm.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Beschreibung: Erw 95 Nachlass Heinrich Bockhorst
Zeit: (1383) 1707-2014
Geschichte des Bestandsbildners: Heinrich Bockhorst (1886-1970) wuchs auf einem Hof in Schwege bei Dinklage auf und schlug nach dem Besuch des Seminars in Vechta den Lehrerberuf ein. Lehrer war er an verschiedenen Volksschulen des Oldenburger Landes, zum Schluss als Konrektor in Oldenburg. Ehrenamtlich war er im katholischen Lehrerverein tätig und fungierte als Schriftleiter der katholischen Schulzeitung. Wichtig war er für die Katholische Arbeiterbildungsbewegung (KAB), dessen Vorsitzender er in Oldenburg von 1952 bis 1957 war. 1960 erhielt er hierfür den päpstlichen Orden Pro ecclesia et pontifice. Aktiv war er zudem in der Heimatbewegung, aus seiner Hand stammen zahlreiche heimatgeschichtliche Arbeiten; hervorzuheben ist das Dorfbuch und die Dorfchronik von Essen i. O. und die 1968 herausgegebene Jubiläumsfestschrift. Er wurde Ehrenbürger von Essen und erhielt den Niedersächsischen Verdienstorden.
Bestandsgeschichte: Der Nachlass gibt die ganze Breite des Lebens und Wirkens von Heinrich Bockhorst wieder. Hervorzuheben sind vielleicht noch die Dokumente zur Geselligkeit vor 1930 (Scherz und Gesang) und die Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs, an dem er selbst teilnahm.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
1,7; 245 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ