Gebetsriemen und Schabbesdeckel: Das Leben der Landjuden
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931033/106
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> August
17. August 1993
An den Alltag deutscher Landjuden erinnert eine Ausstellung in Freudental, aus dem auch viele der gezeigten Objekte - darunter Leuchter, Handschriften und Gebetsriemen - kommen. Alle Funde stammen aus ehemaligen Landsynagogen in Süddeutschland. (aus: SDR- Sendelaufplan) OSSOWSKI: In der früheren Synagoge in Freudental wird gegenwärtig die Ausstellung "Genisa - Das verborgene Erbe der Landjuden" gezeigt. Genisa ist ein Ort, ein Speicher oder Dachboden mit religiösem Bezug in der Synagoge, wo etwas verborgen wird. BLEICHER: Nur durch Zufall wurde bei den Renovierungsarbeiten vor zehn Jahren im Dachstuhl der Synagoge Freudental die Genisa entdeckt. Es wurden alle die Dinge gefunden, die eine jüdische Gemeinde vor Vernichtung bewahren mußte.
0:05:00; 0'05
Audio-Visuelle Medien
Ossowski, Maria
Freudental LB
Ausstellung; Genisa - Das verborgene Erbe der Landjuden
Dorf
Juden; Landjuden
Judentum: Synagoge
Judentum; Genisa
Ländlicher Raum; Landjuden
Restaurierung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ