Ratsherren Johan Schonnebeck und Hans Lache ./. die Frau (1611 Witwe) Tönies Jonas, geb. Kunigunde Pötgen an der Neubrückenstraße, Klägerin. Parteien streiten um einen Garten, der vor dem Jüdefelder Tor zwischen Gärten des Reinardt Nünning und des Heinrich Alertz liegt.
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B-C Civ, 2333
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1582) 1606 - 1616
Darin: Anlage (Abschrift, nur Auszug): 21.9. 1582. Margarete Brockman, Witwe Odermann Johan Pottken setzt sich auseinander mit ihren Kindern: a. Barthold Pötken, verh. mit Klara N., b. Maria Pötken, Frau Johan Schonebeck, c. Richtmod P., Frau Peter Berninck, d. Kunne P., Frau Anton Jonas. Frau Schonebeck erhält Gartenland zwischen den Wällen am Ludgerithor zwischen Gärten des Herman Edeling und des Hw. Johan Knipperdöllinck. Die Witwe Pötgen wohnt am Spieckerhof. Zeugen: Jürgen Buermester und Rudolf Pöttken. Notar: Herman Korthaus.
Enthält: Erwähnt werden Henrich Jonas, Sohn der Klägerin; Johan Nettessem, Notar am Hofgericht; Bernd Eddeling; Johan Dreier; Kaspar Osnabrügge, Pastor im Hospital; Peter Varvick; Bernhard Witfeld; Johan von Oeseden; Berndt zum Brüggehaus; Rudolf Pöttken in Burgsteinfurt; Viehschreiber Peter Schmit in Köln; Berndt Kolsendorpf in Sendenhorst; Notar Herman Alerdingk.
Enthält: Erwähnt werden Henrich Jonas, Sohn der Klägerin; Johan Nettessem, Notar am Hofgericht; Bernd Eddeling; Johan Dreier; Kaspar Osnabrügge, Pastor im Hospital; Peter Varvick; Bernhard Witfeld; Johan von Oeseden; Berndt zum Brüggehaus; Rudolf Pöttken in Burgsteinfurt; Viehschreiber Peter Schmit in Köln; Berndt Kolsendorpf in Sendenhorst; Notar Herman Alerdingk.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ