Vor dem päpstlichen und kaiserlichen Notar Henricus Steckell überlassen die Geschwister Hans und Gerdrut Quest zu Brenckhausen mit Zuziehung von Jorgen Schregell und Bartoldt Panckoken der Äbtissin Catharina Sieghardt und dem Konvent zu Brenckhausen bei den dem Kloster bereits gehörigen Ländereien des Hans Matthiesen zur Abzahlung von 60 Reichstalern aus einer einst von Johan Gronemeyer und dessen Nachfolgern, ihren Eltern Herman Quest und Rose, beim Kloster Brenckhausen aufgenommenen Schuld von 80 Reichstalern, deren Zinsen inzwischen auf 50 Reichstalern aufgelaufen sind. Die restlichen 20 Reichstaler der Schuldsumme wollen sie aus ihrem Haus und Hof zu Brenckhausen am Fürstenauschen Wege jährlich zu Ostern mit 1 Koningeschen Taler verzinsen und bezahlen unter Vorbehalt des Rechts zur Kündigung mit vierteljähriger Kündigungsfrist. Die Zinsen, die die Äbtissin aus besonderer Gnade auf 10 Reichstaler herabgesetzt hat, wollen sie in den nächsten Jahren bezahlen. Zeugen: Caspar Albrecht und Hans Hövingh, beide Bürger zu Huxer.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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