Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, dass Christmann Cligstein "in dem brant nest" zu Westhofen Geld gefunden - namentlich 91 Gulden an Geld und 5 Gulden in Stücken, 61 Pfund Heller sowie 20 Wurf [Münzen] und 27 Weißpfennige - und ihm überantwortet hat. Dafür versichert der Pfalzgraf, auch für seinen Sohn Philipp und beider Erben, dass der zu Westhofen ansässige Christmann auf Lebtag Kost und Verpflegung im Schloss zu Alzey erhalten soll. Nach Bedarf ist ihm jährlich auch ein angemessenes Kleid nebst Schuhen zu reichen. Christmann soll dafür im Alzeyer Schloss dem dortigen Keller zu Diensten aufwarten und dessen Anweisungen nach bestem Vermögen ausführen.