Otto, Kellner in Amöneburg (Ameneburg), als vom Erzbischof Gerlach von Mainz bestellter Executor, befiehlt dem Pfarrer von Frankenberg und allen a...
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Urk. 23, 223
Urk. 23, A II Georgenberg, Kloster
Urk. 23 Kloster Georgenberg - [ehemals: A II]
Kloster Georgenberg - [ehemals: A II] >> 1350-1374
1365 Dezember 08
Ausf. Perg. Abh. S. fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1365, 6. idus Decembris.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Otto, Kellner in Amöneburg (Ameneburg), als vom Erzbischof Gerlach von Mainz bestellter Executor, befiehlt dem Pfarrer von Frankenberg und allen anderen Pfarrern auf Klage von Äbtissin und Konvent des Klosters Georgenberg, dessen Konversen Hermann und Dietmar die vom Kloster erworbenen Güter entfremdeten, bei Strafe der Suspension, auf Verlangen des Klosters alle ihnen bekanntwerdenden Güter zu beschlagnahmen, bis die Schuldigen Ersatz geleistet haben oder sich vor ihm zu Amöneburg am 18. Dezember (feria 5. proxima post diem beate Lucie virginis) zur 3. Stunde (hora 3. precise) verantwortet haben. Tun sie das nicht, so wird er nach Recht gegen sie vorgehen. Der Pfarrer von Frankenberg hat diese Urkunde mit seinem Siegel zurückzugeben.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 508.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Otto, Kellner in Amöneburg (Ameneburg), als vom Erzbischof Gerlach von Mainz bestellter Executor, befiehlt dem Pfarrer von Frankenberg und allen anderen Pfarrern auf Klage von Äbtissin und Konvent des Klosters Georgenberg, dessen Konversen Hermann und Dietmar die vom Kloster erworbenen Güter entfremdeten, bei Strafe der Suspension, auf Verlangen des Klosters alle ihnen bekanntwerdenden Güter zu beschlagnahmen, bis die Schuldigen Ersatz geleistet haben oder sich vor ihm zu Amöneburg am 18. Dezember (feria 5. proxima post diem beate Lucie virginis) zur 3. Stunde (hora 3. precise) verantwortet haben. Tun sie das nicht, so wird er nach Recht gegen sie vorgehen. Der Pfarrer von Frankenberg hat diese Urkunde mit seinem Siegel zurückzugeben.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 508.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ