Willehalm von Stauffenekke (1) überlässt mit Rat seines Onkels Friderich von To<e>rring (2) und seines Vetters Hainrich von Staufeneck seinem Geswein Jacob von dem Turn pfandweise seinen Teil an der Burg Staufeneck und seinen gesamten Besitz an Leuten und Gütern in Österreich [O<e>steriche] und Bayern [Bairn]. Jakob Turner soll die Burg nach dem Rat Friedrichs von Törring und Heinrichs von Staufeneck mit Leuten Wilhelms besetzen. Will Jakob nach Hause ziehen, solange ihm die Burg verpfändet ist, kann er das tun. Die Burg soll zudem mit einem Knecht Jakobs und einem Knecht des Heinrich von Staufeneck besetzt sein. Von der Rückkaufsumme soll Jakob die ihm [aus den Liegenschaften] zugefallenen Einnahmen abziehen. Bürgen Wilhelms von Staufeneck sind die oben genannten Verwandten, die bei Nichteinhaltung des Vertrags Einlager in Salzburg leisten. Falls Wilhelm stirbt, tritt seine Ehefrau in den Vertrag ein. Zeugen: Propst Johannes von Berthersgaden (3), Friedrich von Chalhaim (4), Hainrich von Pru<o>nning (5), Hertel von dem Turn. Empfänger: Turn, Jakob von dem. Siegler: S1: Törring, Friedrich von. S2: Salzburg, Erzbischof Konrad IV. S3: Staufeneck, Wilhelm von. S4: Staufeneck, Heinrich von

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv