Vor Otto, dem postulierten Administrator des Stiftes Hersfeld, Landgraf zu Hessen, Graf zu Katzenelnbogen, Dietz, Ziegenhain und Nidda verkaufen Hans Rechberg und seine Frau Katharina, Bürger zu Hersfeld, der Schule in Hersfeld für 100 Reichsgulden bar einen Wiederkaufszins von 6 Reichsgulden, fällig auf Trium Regum, aus ihrem Haus und ganzen Hofrecht mit allem Zubehör, gelegen zu Hersfeld in der unteren Frauengasse zwischen Abraham Raicht und Heinz Cloben Haus, hinten zu der "Seurn" und an die Hofraide, die vor Zeiten Heinz Braun und jetzt Werner Winoldt bewohnt. Das Unterpfand ist Lehen des Schultheißenamtes zu Hersfeld und dem Stift unterstellt, das den Wiederkauf bewilligt. S. der Abtei.
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Vor Otto, dem postulierten Administrator des Stiftes Hersfeld, Landgraf zu Hessen, Graf zu Katzenelnbogen, Dietz, Ziegenhain und Nidda verkaufen Hans Rechberg und seine Frau Katharina, Bürger zu Hersfeld, der Schule in Hersfeld für 100 Reichsgulden bar einen Wiederkaufszins von 6 Reichsgulden, fällig auf Trium Regum, aus ihrem Haus und ganzen Hofrecht mit allem Zubehör, gelegen zu Hersfeld in der unteren Frauengasse zwischen Abraham Raicht und Heinz Cloben Haus, hinten zu der "Seurn" und an die Hofraide, die vor Zeiten Heinz Braun und jetzt Werner Winoldt bewohnt. Das Unterpfand ist Lehen des Schultheißenamtes zu Hersfeld und dem Stift unterstellt, das den Wiederkauf bewilligt. S. der Abtei.
U / 1611 Januar 6 / 16
J.A.B 48 1
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
16.01.1611
Jesuiten (Hersfeld) Mainz
Ausfertigung. Perg. S. oben und unten leicht beschädigt.
Urkunden
Braun, Heinz
Cloben Heinz
Otto
Raicht, Abraham
Rechberg, Hans
Rechberg, Katharina
Winoldt, Werner
Hersfeld
Hersfeld
Mainz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ