Nachlässe, Deposita und Nachlaßsplitter: Herschel, Wilhelm (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenKonrad-Adenauer-Stiftung e.V. - Archiv für Christlich-Demokratische Politik
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01-402
Archiv für Christlich-Demokratische Politik (Archivtektonik) >> Nachlässe, Deposita und Nachlaßsplitter
1922-1985
1920-1925 Rechtsberater beim Gesamtverband der Christlichen Gewerkschaften in Köln und Berlin, Studienrat, bis 1933 Zentrum, 1931-1940 Professor am Staatlichen berufspädagogischen Institut in Köln und Frankfurt, 1940-1946 o. Professor für Arbeitsrecht in Halle, Mitgründer der CDU in Sonneberg/Thüringen, 1946 Mitglied der Beratenden Landesversammlung von Sachsen-Anhalt, 1946 Ministerialdirektor beim Zentralamt für Arbeit in Lemgo, 1948 bei der Verwaltung für Arbeit in Frankfurt a.M., 1949-1960 im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, 1956-1964 Mitglied des Verwaltungsrates der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung. Persönliches (Dokumente, Ernennungen, Orden und Ehrungen, Zeitungsberichte) 1945-1980; Privatkorrespondenz (u.a. mit Oswald von Nell-Breuning, Bernhard Letterhaus) 1942-1985; Gutachtertätigkeit (u.a. Arbeitsvertrags- und Tariffragen, Dienstrecht) 1964-1975; Aufsätze und Artikel 1922-1980; Institut für Film- und Fernsehrecht (Sitzungsniederschriften) 1969-1971.
0,3
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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