Notarielle Kopie des Privilegs Papst Clemens' XII. für die Alumnen des Studienkollegs in Fulda hinsichtlich der Absolutionsgewalt
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Urk. 78, 103
Urk. 78 Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV]
Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV] >> Seminar und Universität
1733 Juli 31
Ausfertigung, Papier, aufgedrücktes Papiersiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Romae apud Sanctam Mariam Maiorem sub annulo piscatoris die XXXI Julii MDCCXXXIII pontificatus nostri anno quarto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Michael Philipp Schärf, apostolischer öffentlicher Notar und Sekretär des Konsistoriums von Fulda, bekundet, 1733 September 12 (Fuldae XII. Septembris anno MDCCXXXIII) eine Kopie der nachfolgenden Urkunde angefertigt und notariell beglaubigt zu haben. Ankündigung der Unterschrift und des Siegels. Ausstellungsort: Fulda. - Papst Clemens XII. erneuert den Alumnaten des Studienkollegs bzw. -seminars von Fulda wie bereits seine Vorgänger Gregor XIII., Urban VIII. und Sixtus V. die durch Privilegien von 1584 September 4, 1588 August 20, 1629 August 30 und 1627 Dezember 29 zugesicherten Befugnisse hinsichtlich der Absolutionsgewalt gemäß den Beschlüssen des Konzils von Trient (Tridentinum). Ankündigung des Fischerringsiegels. Ausstellungsort: Rom, St. Maria Maggiore. Exponi nobis nuper fecerunt. Nennung von Personen.
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Frater Carolis Oliverius
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Joannes Michael Philippus Schärpff apostolicam auctoritate notarius publicus et reverendissimi consistorii fuldensis secretarius manu propria
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Michael Schärf, apostolischer Notar
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Michael Philipp Schärf, apostolischer öffentlicher Notar und Sekretär des Konsistoriums von Fulda, bekundet, 1733 September 12 (Fuldae XII. Septembris anno MDCCXXXIII) eine Kopie der nachfolgenden Urkunde angefertigt und notariell beglaubigt zu haben. Ankündigung der Unterschrift und des Siegels. Ausstellungsort: Fulda. - Papst Clemens XII. erneuert den Alumnaten des Studienkollegs bzw. -seminars von Fulda wie bereits seine Vorgänger Gregor XIII., Urban VIII. und Sixtus V. die durch Privilegien von 1584 September 4, 1588 August 20, 1629 August 30 und 1627 Dezember 29 zugesicherten Befugnisse hinsichtlich der Absolutionsgewalt gemäß den Beschlüssen des Konzils von Trient (Tridentinum). Ankündigung des Fischerringsiegels. Ausstellungsort: Rom, St. Maria Maggiore. Exponi nobis nuper fecerunt. Nennung von Personen.
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Frater Carolis Oliverius
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Joannes Michael Philippus Schärpff apostolicam auctoritate notarius publicus et reverendissimi consistorii fuldensis secretarius manu propria
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Michael Schärf, apostolischer Notar
Beiliegend ein späteres handschriftliches Kurzregest.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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