Vorarbeiten zu den Häusern Berliner Straße rechte Seite Nr. 60 - 64 (Strengerstr. 2)
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NL Langenkämper, 52
NL Langenkämper Nachlass Ursela Langenkämper
Nachlass Ursela Langenkämper >> 1. Straßen >> 1.1 Berliner Straße
Enthält: enthält: - Haus Nr. 60 (vorher 205-364): Besitzer 1783 Peter Friedrich Drever, 1810 Gerd Henrich Samuel, 1822 Arnold Schlüter (Kaufmann), 1865 Arnold August Saligmann (Kaufmann), 1899 verkauft Saligmann die Häuser 345 und 346 an H. Niehaus und anschließend H. Niehaus Nr. 345 an Hermann Horstkotte, 1900 Neubau Hermann Niehaus (Kürschner), 1932 Antonie Heidemann, 1961 Brunhild Lewe; Plan; Baupläne; Kaufvertrag zwischen Saligmann und Niehaus 21. 8. 1899; Fotos, u. a. Familienfotos Hermann Niehaus; "Gütersloher Zeitung" 6. 11. 1953: "80 Jahre Hermann Niehaus"; Zeitungsartikel zum 100. Jubiläum 1973; Erbauseinandersetzung am 20. 7. 1885 vor dem Notar Julius Wex betr. Nachlaß der Eheleute Fergas (die Ehefrau von Hermann Niehaus war eine geborene Fergas); - Haus Nr. 62 (vorher 207-348): Besitzer 1783 Ebert Henrich Strenger, 1814 Isaac Salomon, 1819 Victor Ising (Fetthändler), 1846 Alex Ising (Kaufmann), 1873 Wilhelm Lütgert (Kaufmann), 1895 Heinrich Kropp (Schuhmacher), 1928/29 Neubau, 1932 Heinrich Kropp jun. (Schuhmacher), 1961 Eduard Falkenreck; Plan; Fotos; Zeitungsberichte über Umbauten von Schuhhaus Kropp 1966 und 1976, neuen Kropp-Shop an der Moltkestr. 1976, 125jähriges Jubiläum 1980; Geschäftseröffnungen: 1896 Minna Goldbecker, Wäscherei, 1913 Chr. Brinkmann, Herren- und Damen-Maßgeschäft; Zeichnungen; - Haus Berliner Str. 64 (vorher 209-351; ab 1929 Strengerstr. 2): Besitzer 1783 Christian Friedrich Henke, 1810 Ebert Henrich Fricke (Schmied), 1849 Arnold Diedrich Kramer (Glaser, kauft Haus, 1870 Heinrich Friedrich Kramer (Schlossermeister), 1887 Friedrich Fritzenkötter (Bäckermeister, kauft Haus), 1921 Witwe Johanna Fritzenkötter (1929 Neubau als Strengerstr. 2), 1932 Wilhelm Fritzenkötter, 1961 Wilhelm Fritzenkötter sen. (Bäckermeister); Fotos, Zeichnungen; frühere Hausnummer 351 wurde Berliner Str. 64, Nr. 352 Strengerstr. 2; Wilhelm Fritzenkötter 1975 gestorben; Dokumente zur Bürgersteigpflasterung vor Fritzenkötter 1905/6; Artikel "Neue Westfälische" 28. 3. 1998 über Besuch von ehemaligen Zwangsarbeitern in Gütersloh (Wojciech Walenciak war bei Fritzenkötter); - Haus Nr. 211 (vorher 352, ab 1910 Strengerstr. 2 (zu Fritzenkötter): Besitzer 1783 Frans Henrich Poggenclas, 1818 Johann Henrich Cramer (Weber), 1838 Arnold Cramer (Glaser, kauft Nr. 351 von Fricke), 1870 Heinrich FriedrichKramer (Schlossermeister), 1903 Friedrich Fritzenkötter (Bäcker), 1929 Neubau mit Nr. 351 zusammen; Plan, Fotos vom Alt- und Neubau, Zeichnungen; Grundbucheintragungen; Verzeichnisse der Bewohner aus den Einwohnerbüchern 1903, 1907, 1932, 1937, 1953; "Neue Westfälische" 1997: Bericht über die Restauration der Martin-Luther-Kirche
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:25 MEZ