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Berthold von Mansbach (Berld von Manspach), Johann von Haun (Hans
von Huene), Thile von Völkershausen (Tyle von Folkershusen), Konrad von
Romrod (...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1401-1410
[1406]
Ausfertigung, Pergament, sechs mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 6 fehlt)
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Berthold von Mansbach (Berld von Manspach), Johann von Haun (Hans von Huene), Thile von Völkershausen (Tyle von Folkershusen), Konrad von Romrod (Cort von Rumerod) zu Völkershausen bekunden, dass sie auf Bitten von Johann [von Merlau], Abt von Fulda, Pfleger Hermann, Dekan Heinrich und des Konvents von Fulda allen, die nach Fulda reiten, fahren oder gehen mit all ihrem Besitz, in jedem Jahr acht Tage vor dem Bonifatiusabend (acht dage vor des heiligen sant Bonifatien abunt) [Mai 28 bis Juni 4] und acht Tage vor Allerheiligenabend [Oktober 23 bis Oktober 30] Geleit zusichern (sichern und seligen), damit diese entsprechend der Ablassurkunde des Papstes unbehelligt nach Fulda kommen können. Dasselbe soll auch jeweils für acht Tage nach den genannten Zeiträumen gelten, wenn die Leute Fulda wieder verlassen. Dabei wird nicht unterschieden, ob jemand wegen des Ablasses oder zum Handeln nach Fulda kommt. Die Aussteller versichern für sich, ihre Erben und alle, die von ihnen abhängig sind, die Vereinbarung einzuhalten. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2, Avers 3, Avers 4, Avers 5)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Berthold von Mansbach, Johann von Haun, Thile von Völkershausen, Konrad von Romrod zu Völkershausen
Zwei der sechs Siegler sind nicht namentlich genannt.
Die Urkunde enthält keine Datumsangabe; auf der Rückseite ist von späterer Hand 1406 nachgetragen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.