Paul Max Mühlmann. geb. 23.3.1904 in Rützengrün/Vogtl. Zimmermann
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30068 Gefangenenanstalt Hoheneck, Nr. 5191 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
Registratursignatur: Rep. Nr. 1657
30068 Gefangenenanstalt Hoheneck
30068 Gefangenenanstalt Hoheneck >> 3 Gefangenenakten
1932 - 1940
Enthält: Verurteilung zu 1 Jahr 2 Monaten Gefängnis (Gesamtstrafe) wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung und schweren Diebstahls (Urteil des Amtsgerichts Auerbach/Vogtl.).- Inhaftierung: 4.9.1932 - 24.12.1932 (Amnestie).- Verurteilung zu 10 Monaten Gefängnis wegen Körperverletzung (Urteil des Amtsgerichts Plauen).- Inhaftierung: 23.10.1933 - 23.8.1934.- Verurteilung zu 1 Jahr 4 Monaten Gefängnis wegen Vorbereitung zum Hochverrat (Urteil des Oberlandesgerichts Dresden).- Inhaftierung: 24.11.1934 - 24.12.1935.- Mitverurteilt: Carl Walter Gahler, Bruno Walter Schramm, Kurt Alfred Schramm, Alfred Karl Meisel, Kurt Albert Hertwig, Gottfried Johannes Höfer, Herbert Bruno Petzold, Walter Paul Karl, Paul Willy Ficker, Willy Max Seidel, Hermann Gustav Knoll, Franz Ferdinand Görgner, Alois Johann Krause und Kurt Richard Hopf.
Landesgefangenenanstalt Hoheneck
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:23 MEZ
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