Hugo Johann Philipp Carl Joseph Graf von Stadion bekundet, daß Johann Friderich Carl, Erzbischof von Mainz, Bischof von Worms, ihn nach Übertragung des Semiorats von Johann Philipp Erzbischof von Trier für die Vormundschaft der Söhne von dessen + Bruder Lothar Wilhelm, Philipp Frantz, Franz Philipp Friedrich und Carl Anton alle Freiherren von Walderdorff mit dem Wormser Lehen Mühlbach mit Zubehör [wie 1625 Januar 18] belehnt hat. Siegler: Aussteller.
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Hugo Johann Philipp Carl Joseph Graf von Stadion bekundet, daß Johann Friderich Carl, Erzbischof von Mainz, Bischof von Worms, ihn nach Übertragung des Semiorats von Johann Philipp Erzbischof von Trier für die Vormundschaft der Söhne von dessen + Bruder Lothar Wilhelm, Philipp Frantz, Franz Philipp Friedrich und Carl Anton alle Freiherren von Walderdorff mit dem Wormser Lehen Mühlbach mit Zubehör [wie 1625 Januar 18] belehnt hat. Siegler: Aussteller.
121, U von Walderdorff 1758 März 30
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 23 Anfangsbuchstabe W >> 23.9 von Walderdorff
1758 März 30
Ausfertigung, Pergament, Siegel in angebrochener Holzkapsel am Pressel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Worms
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:08 MESZ