Akten des Landgrafen Philipp, auch des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit dem Marschall Hermann v.d. Malsburg, Jakob v. Taubenheim und dem Bischof Franz von Münster und Osnabrück Administrator von Minden. Vertrag. Instruktion für Jakob v. Taubenheim, Dr. Walter und den Vizekanzler Nußpicker. Briefwechsel mit diesen, Herzog Erich von Braunschweig und dessen Gemahlin Elisabeth Markgräfin von Brandenburg. Schreiben der in Münster gefangen gewesenen Anhänger des Bischofs (Philipp v. Hörde Vitztum, Melchior v. Büren Kellner u.a.)
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Akten des Landgrafen Philipp, auch des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit dem Marschall Hermann v.d. Malsburg, Jakob v. Taubenheim und dem Bischof Franz von Münster und Osnabrück Administrator von Minden. Vertrag. Instruktion für Jakob v. Taubenheim, Dr. Walter und den Vizekanzler Nußpicker. Briefwechsel mit diesen, Herzog Erich von Braunschweig und dessen Gemahlin Elisabeth Markgräfin von Brandenburg. Schreiben der in Münster gefangen gewesenen Anhänger des Bischofs (Philipp v. Hörde Vitztum, Melchior v. Büren Kellner u.a.)
3, 2185
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.76 Münster
1531-1533
Enthält: 1531 Mai. Siehe Abt. Waldeck
Enthält: 1532 Mai - August. Verwendung des Landgrafen für die Wahl des Elekten von Minden, Franz von Waldeck, zum Bischof von Münster, Sendung des Marschalls Hermann v.d. Malsburg und Jakobs v. Taubenheim nach Münster und Paderborn, Verwendung des Herzogs von Geldern beim Domkapitel von Münster. Ansprüche des Herzogs Magnus von Sachsen-Lauenburg an das Stift Münster. Unruhen in der Stadt Münster. Die Prädikanten daselbst
Enthält: Oktober. Beihilfe des Landgrafen bei der Übersendung des Soldes für die gegen die Türken entsandten Truppen des Stifts (Rittmeister v. Rasfeld) durch die Fugger in Augsburg erbeten. Der Landgraf der zu diesen keine Beziehungen unterhält, sondern sich der Stadt Ulm bedient hat, empfiehlt das Geld nach Köln zu schicken. Bündnis zwischen dem Landgrafen und dem Bischof Franz. (Die Ausfertigung auf Pergament vom 29. Oktober 1532 im Samtarchive. Bd. III Siehe 542, Nr. 35.)
Enthält: November, Dezember. Irrungen zwischen dem Bischof Franz und der Stadt Münster (vgl. Nr. 2203), Absicht der Stadt, sich in den Schutz des Hauses Burgund zu begeben. Irrungen zwischen dem Stift Münster und Grafen Otto von Rietberg. Gefangennahme des bischöflichen Richters durch die Stadt Münster. Bundeshilfe vom Landgrafen als in einer Religionssache abgelehnt. Entsendung der hessischen Räte Taubenheim, Walter und Nußpicker zur Verhandlung zwischen dem Bischof Franz und der Stadt
Enthält: 1532 ohne Tag. Irrung des Bischofs Franz mit Herzog Heinrich von Braunschweig wegen des Stiftes Minden
Enthält: 1533 Januar - März. Verhandlungen der hessischen Räte zu Münster, namentlich wegen der religiösen Frage, und Abschluß eines Vertrags zwischen Bischof und Stadt. Freigabe eines dem Kloster Marienfeld zugehörigen Mönches von Wormeln durch den Landgrafen. Ankunft des Dr. Joh. v.d. Wick in Münster. Plünderung des zum Stift Minden gehörigen Hauses Wedigenstein durch Herzog Erich von Braunschweig, Wegführung des dortigen Drosten Slepegrell nach Minden wegen Beherbergung der Anna Rumeschüssel, welche der Gemahlin des Herzogs Erich, Markgräfin Elisabeth von Brandenburg, nach dem Leben gestanden. Freilassung der in der Stadt Münster gefangenen Anhänger des Bischofs
Enthält: Februar, März. Siehe Abt. Diepholz
Enthält: 1532 Mai - August. Verwendung des Landgrafen für die Wahl des Elekten von Minden, Franz von Waldeck, zum Bischof von Münster, Sendung des Marschalls Hermann v.d. Malsburg und Jakobs v. Taubenheim nach Münster und Paderborn, Verwendung des Herzogs von Geldern beim Domkapitel von Münster. Ansprüche des Herzogs Magnus von Sachsen-Lauenburg an das Stift Münster. Unruhen in der Stadt Münster. Die Prädikanten daselbst
Enthält: Oktober. Beihilfe des Landgrafen bei der Übersendung des Soldes für die gegen die Türken entsandten Truppen des Stifts (Rittmeister v. Rasfeld) durch die Fugger in Augsburg erbeten. Der Landgraf der zu diesen keine Beziehungen unterhält, sondern sich der Stadt Ulm bedient hat, empfiehlt das Geld nach Köln zu schicken. Bündnis zwischen dem Landgrafen und dem Bischof Franz. (Die Ausfertigung auf Pergament vom 29. Oktober 1532 im Samtarchive. Bd. III Siehe 542, Nr. 35.)
Enthält: November, Dezember. Irrungen zwischen dem Bischof Franz und der Stadt Münster (vgl. Nr. 2203), Absicht der Stadt, sich in den Schutz des Hauses Burgund zu begeben. Irrungen zwischen dem Stift Münster und Grafen Otto von Rietberg. Gefangennahme des bischöflichen Richters durch die Stadt Münster. Bundeshilfe vom Landgrafen als in einer Religionssache abgelehnt. Entsendung der hessischen Räte Taubenheim, Walter und Nußpicker zur Verhandlung zwischen dem Bischof Franz und der Stadt
Enthält: 1532 ohne Tag. Irrung des Bischofs Franz mit Herzog Heinrich von Braunschweig wegen des Stiftes Minden
Enthält: 1533 Januar - März. Verhandlungen der hessischen Räte zu Münster, namentlich wegen der religiösen Frage, und Abschluß eines Vertrags zwischen Bischof und Stadt. Freigabe eines dem Kloster Marienfeld zugehörigen Mönches von Wormeln durch den Landgrafen. Ankunft des Dr. Joh. v.d. Wick in Münster. Plünderung des zum Stift Minden gehörigen Hauses Wedigenstein durch Herzog Erich von Braunschweig, Wegführung des dortigen Drosten Slepegrell nach Minden wegen Beherbergung der Anna Rumeschüssel, welche der Gemahlin des Herzogs Erich, Markgräfin Elisabeth von Brandenburg, nach dem Leben gestanden. Freilassung der in der Stadt Münster gefangenen Anhänger des Bischofs
Enthält: Februar, März. Siehe Abt. Diepholz
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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