Reversbrief über die Übertragung eines Erblehens an Hans Müller, Einwohner zu Kleineislingen, durch das Stift zu Faurndau; das Lehen umfasst eine Mühle, die "Obermühle" genannt; damit verbundene Verpflichtung zur jährlichen Zahlung von 6 Pfund Heller und 1 weiteren Pfund Heller als Gegenwert für erbringende Fronleistungen, sowie 2 Fastnachtshühner, 2 Herbsthühner und den Zehnt von allen Einkünften aus dem Lehen; im Falle eines Besitzwechsels, ob durch Tod oder Übertragung, muss den Chorherren des Stifts Oberhofen jeweils 10 Gulden Weglohn und 10 Gulden Handlohn gezahlt werden
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Reversbrief über die Übertragung eines Erblehens an Hans Müller, Einwohner zu Kleineislingen, durch das Stift zu Faurndau; das Lehen umfasst eine Mühle, die "Obermühle" genannt; damit verbundene Verpflichtung zur jährlichen Zahlung von 6 Pfund Heller und 1 weiteren Pfund Heller als Gegenwert für erbringende Fronleistungen, sowie 2 Fastnachtshühner, 2 Herbsthühner und den Zehnt von allen Einkünften aus dem Lehen; im Falle eines Besitzwechsels, ob durch Tod oder Übertragung, muss den Chorherren des Stifts Oberhofen jeweils 10 Gulden Weglohn und 10 Gulden Handlohn gezahlt werden
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 510 U 284
Stift Göppingen, Laden B, Bü 24, Nr. 57
Stift Göppingen, Laden B, Bü 14, Nr. 57
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 510 Oberhofen
Oberhofen >> Urkunden >> Faurndau
1524 Dezember 10 (Samstag nach Nikolaus)
23 x 38 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Siegler: Jacob von Bernhausen, Vogt; Thomas Hägen, Keller zu Göppingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 anhängende Siegel, Rand leicht beschädigt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 anhängende Siegel, Rand leicht beschädigt
Hägen, Thomas; Keller zu Göppingen, um 1524-1553
Müller, Hans; Müller zu Kleineislingen, um 1524
Faurndau : Göppingen GP; Stift
Kleineislingen, aufgeg. in Eislingen/Fils GP
Kleineislingen, aufgeg. in Eislingen/Fils GP; Mühle
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ