Heinemann Schele von Hausen, seine Frau Metze und beider Sohn Heinrich Panharth verkaufen den Nonnen ('geys(t)liche frauwen') zu Gnadenthal 1 Malter Korngülte Limburger Maß für 8 Mark Pfennig guter Währung, 3 Heller für den Pfennig gerechnet, die diese ihnen bezahlt haben. Sie verpflichten sich, das Malter nach Gnadenthal auf das Kornhaus des Klosters zwischen dem 15. August und 8. September, wie bei Pacht üblich, zu liefern, und setzen dafür all ihr Gut zu Hausen in Dorf, Feld und Wald an Äckern, Wiesen oder Wald zu Unterpfand. Die Aussteller haben den Nonnen den Weinkauf darüber gegeben. - Siegel des vorgenannten Pfarrers zu Eisenbach.
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Heinemann Schele von Hausen, seine Frau Metze und beider Sohn Heinrich Panharth verkaufen den Nonnen ('geys(t)liche frauwen') zu Gnadenthal 1 Malter Korngülte Limburger Maß für 8 Mark Pfennig guter Währung, 3 Heller für den Pfennig gerechnet, die diese ihnen bezahlt haben. Sie verpflichten sich, das Malter nach Gnadenthal auf das Kornhaus des Klosters zwischen dem 15. August und 8. September, wie bei Pacht üblich, zu liefern, und setzen dafür all ihr Gut zu Hausen in Dorf, Feld und Wald an Äckern, Wiesen oder Wald zu Unterpfand. Die Aussteller haben den Nonnen den Weinkauf darüber gegeben. - Siegel des vorgenannten Pfarrers zu Eisenbach.
28, U 97
28 Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen
Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen >> Urkunden >> 1351-1400
1355 Oktober 13
Ausfertigung, Pergament W 28,97 mit Bruchstück des Siegels von Albert Gigantis, im Siegelfeld ein Dreiecksschild mit einem sechsstrahligen Stern, Umschrift: (..) 'ALBERTI' (...). - Rückvermerk (Anfang 16. Jh.): 'Dißer brif hort uber eyn ewig ml. korns'. - Kopie, Papier (18. Jh.) W 28,220
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum et d. 1355, ipsa die Lubentii confessoris
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ulrich von Frondorf, Amtmann der (Landes-)Herren, Marquart und Herwin, Schöffen zu Hausen, Herr Johann (von Montabaur), Pfarrer zu Eisenbach ('Ysin-'), Johann Isinbecher, Hermann Zerepennich, Heimann Arner, ein Laienbruder des Klosters, sowie viele andere Leute
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ulrich von Frondorf, Amtmann der (Landes-)Herren, Marquart und Herwin, Schöffen zu Hausen, Herr Johann (von Montabaur), Pfarrer zu Eisenbach ('Ysin-'), Johann Isinbecher, Hermann Zerepennich, Heimann Arner, ein Laienbruder des Klosters, sowie viele andere Leute
Struck, Zisterzienserinnenkloster Gnadenthal, Nr. 930
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ